Marketing Glossar


Die wichtigsten Begriffe im Omnichannel-Marketing

In unserem Marketing Glossar findest Du die wichtigsten Fachbegriffe aus dem Omnichannel-Marketing verständlich erklärt.

A     B     C     D     E     F     G     H     I      K     L     M     N     O     P     R     S     T     U     Ü     V     W     X     Y     Z

– A –


Advertorial
Ein Advertorial ist eine Werbeanzeige in Form eines redaktionellen Beitrags. Im Gegensatz zu einem redaktionellen Beitrag ist diese kostenpflichtig und sollte als solche auch kenntlich gemacht werden. Den Inhalt des Beitrags liefert der Werbetreibende.  .

Affiliate
Affiliates, engl. Partner, bewerben auf ihren Websites Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Bei erfolgreichem Verkauf erhalten die Affiliates eine Provision durch das jeweilige Unternehmen.

AI
Siehe hierzu KI (Künstliche Intelligenz).

Algorithmus
Eine eindeutige Spezifikation, wie ein wie bestimmtes Problem zu lösen ist.

Analytics
Bei Analytics handelt es sich um Analysen. Mithilfe von Analysen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dies kann sowohl rückwirkend sein, um Sachverhalte herauszuarbeiten oder auch zukunftsorientiert erfolgen, um mithilfe von KI Vorhersagen zu treffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Data Analytics und Business Analytics. Obwohl es sich bei beiden um die Veredelung und Auswertung von Daten handelt, beschäftigt sich Business Analytics ausschließlich mit der Nutzung von Unternehmensdaten. Data Analytics hingegen ist nicht auf geschäftliche Anwendungen beschränkt und wird in verschiedenen Bereichen (z.B. Wissenschaft) verwendet. Die Methoden der Analyse lassen sich in vier Kategorien einteilen: DescriptiveDiagnosticPredictive und Prescriptive Analytics.

Angular
Angular ist eines der beliebtesten und am häufigsten verwendeten JavaScript-Frameworks. Es ist Open Source, steht unter der MIT-Lizenz und wird aktiv von Google unterstützt. Die Code-Basis wurde komplett neu geschrieben und basiert nun auf der Sprache TypeScript. Der Fokus des Projektes hat sich von der Entwicklung eines Frameworks auf die Entwicklung einer ganzen Plattform für Web-Anwendungen erweitert.

API
API ist die Abkürzung für „Application Programming Interface“ und der Fachbegriff für eine Programmierschnittstelle. Über APIs werden unabhängige Softwareprogramme miteinander verbunden, damit sie miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.

App
App ist die englische Abkürzung für Application. Es handelt sich um eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte oder mobile Betriebssysteme.

Asset
Siehe hierzu Media Asset

Attribute
Attribute oder Produktattribute sind Merkmale, die ein Produkt auszeichnen und es von anderen Produkten unterscheiden. Typische Produktattribute sind Name, Produkt-ID, Größe, Farbe oder Gewicht eines Produktes. Bei Dienstleistungen zum Beispiel die angebotene Dauer.

Augmented Reality (AR)
Augmented Reality (kurz AR), zu Deutsch erweiterte Realität, ist ein Konzept, um die reale Welt mittels technischer Geräte um virtuelle Aspekte zu erweitern. Bei den virtuellen Aspekten kann es sich um Texte, Grafiken, Bilder oder Videos handeln.

Auto-Tagging
Auto-Tagging bezeichnet das automatisierte Kennzeichnen von digitalen Inhalten mit Schlagwörtern (Labels oder Tags). Siehe hierzu auch Tagging.

Avatar
Ein Avatar ist ein fiktives Foto oder eine künstliche Figur einer echten Person, welches in virtuellen Umgebungen (Internetforen, Social Media, Computerspielen, Apps etc.) stellvertretend für den Internet-Nutzer genutzt wird.

– B –


Back-End
Als Back-End wird der Hintergrund einer Software bezeichnet. Im Gegensatz zum Front-End werden hier die Daten einer Anwendung verarbeitet und gespeichert.

Best-of-Breed
Best-of-Breed ist ein Ansatz bei der Auswahl von Software. Hierbei geht es darum, für jeden Geschäftszweck und für jeden Anwendungsfall die bestmögliche Softwarelösung zu finden und einzuführen. Die besten Einzellösungen verschiedener Anbieter werden zu einer individuellen Gesamtlösung vereint. Das Gegenstück zu Best-of-Breed bildet der Best-of-Suite-Ansatz.

Best-of-Suite
Bei Best-of-Suite spricht man von einem Ansatz, bei der Software als Ganzes bzw. in Form eines Komplettsystems eingeführt wird. In der Regel geht beim Best-of-Suite-Ansatz ein etablierter Marktführer einher, der mit seiner All-in-One-Plattform eine Vielzahl an Prozessen abbilden kann. Drittanbieter können hier bei Bedarf in die Plattform integriert werden. Das Gegenstück zu Best-of-Suite ist Best-of-Breed.

BI
BI steht für Business Intelligence. Hierbei handelt es sich um einen technologiegetriebenen Prozess, um Daten zu analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen dienenden Anwendern fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Big Data
Unter Big Data, im deutschsprachigen Raum auch als „Massendaten“ gebräuchlich, bezeichnet man große, unstrukturierte Daten, die Konsumenten und Unternehmen täglich über Systeme, Mobilgeräte und elektronische Sensoren generieren. Da der Datenumfang zu groß und zu komplex ist, um diese händisch zu verarbeiten, werden die Daten mithilfe geeigneter Softwarelösungen gespeichert, verwaltet und analysiert.

BIM
BIM ist eine Abkürzung und steht für Building Information Modeling. Gemeint ist eine Methode, um Bauwerke digital darzustellen. Die digitale Darstellung umfasst dabei den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudemodells samt aller relevanten Informationen (physische und funktionale Merkmale). Ziel von BIM ist es, alle Projektbeteiligten zentral zusammenzuführen, um durch integrale Planungsprozesse Bauprojekte wie Gebäude, Brücken oder Tunnel effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Da Daten in einer BIM-Software über dem gesamten Planungsprozess kontinuierlich aufgebaut werden, ist die Kompatibilität mit anderen Systemen wie bspw. PIM-Systemen für Produktdaten, nicht außer Acht zu lassen, um eine gemeinschaftlich effiziente Umsetzung zu ermöglichen.

Blacklist
Eine Blacklist, auch schwarze Liste oder Negativliste genannt, ist das Gegenteil einer Whitelist. Es handelt sich hierbei um eine Liste, die anhand bestimmter Kriterien IP-Adressen oder Domains als Spam einstuft. E-Mails von Absendern aus einer Blacklist werden als Spam erkannt und automatisiert blockiert.

BMEcat
BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat speziell für das Katalogmanagement. Hiermit lassen sich Katalog- und Produktdaten zwischen Unternehmen austauschen. BMEcat wurde auf Initiative des “Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)” entwickelt, daher das Kürzel “BME”, und basiert auf dem Format XML.

Brand Management
Brand Management ist der englische Begriff für Marken Management. Hierunter versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke mit dem Ziel, die eigene Leistung von den Leistungen der Mitbewerber abzuheben.

Briefing Modul
Das Wort „Briefing“ ist ein Anglizismus und bedeutet Einweisung. Hierbei handelt es sich um eine schriftliche oder mündliche Unterrichtung zu einem Projekt, um alle benötigten Informationen zur Ausführung einer Aufgabenstellung festzuhalten. Das Briefing stellt die Grundlage für eine Projektdefinition zwischen den Beteiligten dar. Werden Briefings digitalisiert ausgeführt, so nennt man die entsprechende Software „Briefing Modul“. Mithilfe der Software lassen sich Werbemittel und Flächen wie Kataloge oder Banner frei oder auf Basis von Vorlagen (Templates) planen.

Browser
Ein Browser oder auch Webbrowser genannt ist eine Software, die für die grafische Darstellung des Internets bzw. von Webseiten zuständig ist. Der Web-Browser stellt als Web-Client die HTTP-Anfragen an einen Webserver, der diese mit einem HTML-Dokument beantwortet. 

Building Information Modeling (BIM)
Siehe BIM

Business-to-Business (B2B)
Hierbei handelt es sich um Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen bzw. von Unternehmen zu Unternehmen.

Business-to-Customer (B2C)
Im Gegensatz zum B2B handelt es sich hier um Geschäftsbeziehungen zum Endkunden bzw. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

Business Intelligence (BI)
Siehe hierzu BI

Buyer Persona
Buyer Personas stellen die Weiterentwicklung der Zielgruppen dar. Den potenziellen Kunden wird in Form einer fiktiven Person ein Gesicht gegeben. Ziel ist es, den typischen Kunden besser zu verstehen, um Inhalte auf diesen effektiver zuzuschneiden. Die hierzu verwendeten Informationen stammen zum Teil aus realen Daten (z.B. Kundeninterviews oder Marktforschung) und zum Teil aus Annahmen. Neben demographischen und biographischen Daten gibt eine Buyer Persona vor allem Auskunft über Verhaltensmuster, berufliche und private Pain Points, Ziele sowie Wünsche der fiktiven Person.

– C –


Cache
Ein Cache bzw. Cache-Speicher ist in der Informationstechnik ein Zwischenspeicher (Puffer-Speicher), der Daten für den wiederholten Zugriff bereithält, um aufwendige Neuberechnungen zu vermeiden und damit die Zugriffszeiten zu beschleunigen. Cache-Speicher werden in Hardware- und Software-Caches unterteilen. Zu den Hardware-Caches gehört bspw. der Pufferspeicher auf Festplatten, zu den Software-Caches zählt der Cache im Webbrowser. 

CCPM
CCPM steht für Critical-Chain-Projektmanagement.Hierbei handelt es sich um eine Projekt Management-Methode, die auf eine realistische Projektplanung auf Basis von vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten abzielt. Der Fokus liegt auf der Vermeidung von schädlichem Multitasking wie auch auf der Identifikation versteckter Zeitreserven.

CEM
Siehe Customer Experience Management

Chatbot
Ein Chatbot ist eine Anwendung, mit der ein menschliches Gespräch in einem Chat auf Basis von KI simuliert wird. Sie werden eingesetzt, um Anfragen (per Text oder Sprache) automatisiert bzw. ohne menschliche Interaktion zu beantworten. 

ChatGPT
ChatGPT ist ein Chatbot, der mittels Künstlicher Intelligenz, natürlich klingende Antworten generiert. Benutzer interagieren dialogbasiert mit ChatGPT, also in einem Frage-und-Antwort-Modell. Der Name ChatGPT steht für „Chatbot Generative Pre-trained Transformer“. Ursprünglich wurde ChatGPT für die Online-Kundenbetreuung von OpenAI entwickelt. 

Cloud
Die Cloud, zu Deutsch Wolke, bezeichnet die Möglichkeit, externe Rechenleistungen über sogenannte Provider (Anbieter) zu nutzen. Bei den Leistungen kann es sich um Software, Daten oder Dienstleistungen handeln, die in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt werden.

Cloud-Hosting
Unter Cloud-Hosting versteht man Hosting-Services, die auf einer Cloud-Infrastruktur basieren. Die Daten befinden sich im Cluster (Serververbund) statt lokal auf eigenen Servern.

Cluster
Im Bereich der Informationstechnik steht ein Cluster für eine Anzahl eigenständiger Computer, die miteinander vernetzt sind.

Composable Commerce
Composable Commerce ist ein Ansatz, um die Customer Experience Architektur im E-Commerce zu optimieren. Statt ein Komplettsystem zu nutzen, greift man hier auf einzelne Kernfunktionen oder -komponenten von E-Commerce-Lösungen zurück und stellt diese individuell für das jeweilige Unternehmen zusammen. Da man verschiedene Anbieter bzw. deren beste Lösungen miteinander kombiniert, erzielt man in den spezifischen E-Commerce-Anwendungsfällen eine Top-Performance.

Composable PIM
Composable PIM ist eine flexible Auslese an Kernfunktionen oder -komponenten von PIM-Systemen. Im Vergleich zu einem traditionellen PIM wird mit einem Composable PIM eine gezielte Fokussierung geschaffen, die es Unternehmen ermöglicht, in den jeweiligen, individuellen PIM-Anwendungsfällen eine Top-Performance zu erzielen. Composable PIM gibt Unternehmen die Möglichkeit, Best-of-Breed-Anwendungen wie Digital Asset Management, Datenqualität, Hierarchiemanagement und Lieferanten-Onboarding neben umfassenderen Lösungen wie Auftragsmanagement, Preisgestaltung und Kampagnenmanagement einzubinden.

Computergestütztes Sehen
Befähigung von Maschinen, Bilder und Video zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren.

Confluence
Confluence ist eine Knowledge-Management-Software der Firma Atlassian, die für den Wissensaustausch und die Kollaboration in Unternehmen entwickelt wurde. Mit Confluence können Nutzer Unternehmens-Wikis erstellen wie auch Projekte anlegen und im Team bearbeiten.

Content Management System (CMS)
Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die es Anwendern ermöglicht, eine Website ohne Programmierkenntnisse zur erstellen und zu pflegen.

Conversational Commerce
Conversational Commerce ist ein Teilbereich des E-Commerce und fasst alle dialogorientierten Handelsaktivitäten zwischen Kunden und Unternehmen zusammen. Die digitale Kommunikation erfolgt in Echtzeit von Mensch-zu-Mensch oder zwischen Mensch und Software. Zum Conversational Commerce zählt der Onlinehandel über Sprachassistenten (V-Commerce), Messagingdienste (z.B. WhatsApp oder Facebook Messenger) und Chatbots.  

Conversion
Unter Conversion wird im Online-Marketing die Umwandlung eines Website-Besuchers vom Leser zum Handelnden verstanden. Gemeint ist, dass ein Website-Besucher eine bestimmte Aktion ausführt. Eine Aktion kann z.B. die Registrierung zu einem Newsletter sein, der Kauf eines Produktes, der Download von Content, die Anmeldung zu einer Testversion, das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Abschließen eines Abonnements, das Teilen in Social Media oder der Klick auf einen Link. Conversions lassen sich in Macro- und Micro-Conversions unterteilen wobei die Zielsetzung je nach Geschäftsmodell variiert. Zur Erfolgsmessung wird die Conversion Rate eingesetzt.

Conversion Rate
Die Conversion Rate (CRV), auch Konversionsrate genannt, stellt das KPI zur Messung von Conversions dar. Sie setzt die Anzahl der Websitebesucher mit den erzielten Conversions ins Verhältnis und wird in Prozent angegeben. Die Messung erfolgt meist über Webanalyse-Tools wie Google Analytics.

Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die der Webbrowser auf dem Endgerät des Nutzers zu der jeweils besuchten Website ablegt. Die Textdateien enthalten Informationen, um Nutzer bzw. deren Geräte über eine ID zu identifizieren und beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Das Cookie wird dabei entweder durch den Webserver an den Browser gesendet oder im Browser selbst durch ein Skript (z.B. JavaScript) erzeugt. Websitebetreiber müssen ihre Besucher beim ersten Aufruf auf die Cookie-Nutzung hinweisen, mit der Möglichkeit einer Zustimmung oder Ablehnung. Ebenso muss die Möglichkeit zur späteren Anpassung der Cookie-Einstellungen vorhanden sein. 

Corporate Design
Corporate Design, nicht zu verwechseln mit der Corporate Identity, ist das visuelle Auftreten eines Unternehmens. Es beinhaltet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation, wie zum Beispiel das Logo, die Hausfarbe oder auch die Typografie, um die Corporate Identity sowohl nach außen als auch nach innen zu unterstützen. Um dieses Bild ganzheitlich umzusetzen, werden Gestaltungsrichtlinien festgelegt, in deren die Gestaltungskonstanten festgeschrieben sind und ihren Anwendungsbereichen zugeteilt werden.

CPC
CPC ist eine Abkürzung für Cost-per-Click. Hierbei handelt es sich um eine erfolgsabhängige Abrechnungsmethode im Online-Marketing, bei der die Werbekosten in Abhängigkeit zu den Klicks stehen. Sie gibt folglich den Durchschnittspreis einer angeklickten Anzeige wieder. Bekanntester Anwender von CPC ist Google mit seiner Werbeform Google Ads. Daneben wird CPC auch im Affiliate Marketing genutzt.

CPL
CPL ist die Kurzform für Cost-per-Lead. Hiermit werden die durchschnittlichen Kosten ermittelt, die für die Erzeugung eines Leads anfallen. Die Berechnung erfolgt über die Werbeausgaben für alle Leads geteilt durch die Anzahl der Leads bzw. CPL = Werbeausgaben aller Leads / Anzahl der Leads.

CPM (Cost-per-Mile)
CPM ist eine Abkürzung für Cost-per-Mille. Zu Deutsch ist CPM auch als TKP (Tausend-Kontakt-Preis) bekannt. Hierbei handelt es sich um ein Abrechnungsmodell in der Mediaplanung. Gemeint sind Werbekosten pro Tausend Sichtkontakte (Impressionen) bzw. was eine Anzeige kostet, die bei 1.000 Personen auf den Bildschirmen ausgespielt werden soll. Die Abrechnung mit dem Anbieter erfolgt dabei nach erzeugten 1.000 Impressionen. CPM wird nicht nur im Online-Marketing angewendet, sondern auch bei TV-, Radio- oder Printwerbung. Statt des Sichtkontakts werden hier bspw. Zuschauer- oder Hörerzahlen hinzugezogen. Berechnet wird der CPM durch den Preis der Anzeige und die jeweilige Reichweite des Werbeformats: TKP = (Anzeigenpreis / Reichweite) * 1.000

CPM (Critical-Path-Method)
CPM steht für Critical-Path-Method. Hierbei handelt es sich um eine Projekt Management-Methode, bei der der kritische Pfad eines Projekts, d.h. die längste Kette an zusammenhängenden Aktivitäten, identifiziert wird. Ziel ist es, durch die Identifizierung des kritischen Pfades Prozessengpässe zu vermeiden und die Planungsflexibilität zu bewahren.

Crawler
Ein Crawler, auch Webcrawler, Spider, Searchbot oder Robot genannt, ist ein Computerprogramm, das das Internet automatisiert durchsucht und Daten von Websites analysiert. Es findet bei Suchmaschinen Anwendung, um Webseiten zu indexieren. Daneben kommen Crawler auch zum Einsatz, um Web-Feeds, E-Mail-Adressen oder andere Informationen zu sammeln. Der Name „Crawler“ stammt dabei von der ersten Suchmaschine ab – dem Webcrawler. 

Cross Media Publishing
Unter Cross Media Publishing versteht man das medienübergreifende (Print, Online, Mobile etc.) Publizieren von Inhalten auf Basis medienneutraler Daten.

CRV
Siehe hierzu Conversion Rate

CSV
CSV, kurz für Comma-separated values (= durch Komma getrennte Werte), ist ein Dateiformat für einfach strukturierte Daten. Die Kernaufgabe von CSV-Dateien ist es, den Aufbau einer Textdatei für dessen Speicherung zu beschreiben. Dadurch besteht die Möglichkeit Daten, Listen oder Tabellen zusammen zu führen, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Daneben wird CSV auch für den Import und Export von Daten aus unterschiedlichen Systemen verwendet. Wie der Name “Comma-seprated values” suggeriert, werden Kommata zur Trennung der Datensätze verwendet.

CTA
CTA ist eine Abkürzung und steht für Call-to-Action. Übersetzt bedeutet es „Handlungsaufforderung“. Gemeint sind hiermit Aufforderungen, die bei potenziellen Kunden eine bestimmte Handlung auslösen sollen. Im Online-Marketing werden Call-to-Actions per Buttons dargestellt (Buttons auf Websites, in E-Mailings etc.), in TV- oder Radio-Spots sind es Aufforderungen an den Zuschauer oder Hörer. Die Aufforderungen können verkaufsfördernd sein (Jetzt kaufen, Jetzt abonnieren etc.) oder zur Generierung von Leads (Mehr erfahren, Jetzt testen, Zum Newsletter anmelden etc.).

CTR
CTR ist eine Abkürzung für Click-Through-Rate. Hierbei handelt es sich um eine Kennzahl aus dem Online-Marketing zur Ermittlung der prozentualen Klickzahl auf eine Anzeige. Sie gibt an, wie oft Personen nach Einblendung einer Anzeige, hierauf geklickt haben und dient der Beurteilung des jeweiligen Anzeigeninhalts. Dabei wird die Anzahl an Klicks ins Verhältnis zu den Impressionen (Werbemitteleinblendungen) gestellt: (Klicks / Impressionen) * 100. Wenn die Anzeige bspw. 100 Impressionen erzeugt und dabei 5-mal geklickt wird, so beträgt die CTR 5%.

Customer-Centricity
Mit dem Begriff Customer-Centricity, zu Deutsch Kundenorientierung, wird ein Vertriebs- und Marketingansatz bezeichnet, der den Kunden und dessen Bedürfnisse wie auch die Kundenbeziehung in den Fokus eines Unternehmens rückt.

Customer Experience (CX)
Customer Experience, kurz CX, ist ein Begriff aus dem Marketing und bedeutet Kundenerfahrung. Gemeint sind alle Erfahrungen eines Kunden, die er mit einem Unternehmen oder einer Marke während seiner Customer Journey an den verschiedenen Touchpoints macht. Positive Erfahrungen verbessern das Image eines Unternehmens oder einer Marke, negative Erfahrungen führen zu einer schlechten Wahrnehmung beim Kunden.

Customer Experience Management
Customer Experience Management, kurz CEM, umfasst alle Strategien und Maßnahmen eines Unternehmens zur positiven Beeinflussung eines Kunden während seiner Customer Journey. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz mit dem Ziel, Kundenerlebnisse in positive Erfahrungen zu wandeln und so die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung weiter auszubauen. CEM ist ausschlaggebend für nachhaltiges Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen.

Customer Journey
Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines Kunden über verschiedene Kontaktpunkte bzw. Touchpoints, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Customer Relationship Management System (CRM)
Bei einem Customer Relationship Management System, kurz CRM, handelt es sich um eine Software für das Kundenbeziehungsmanagement. Im Fokus steht der Aufbau und die Pflege der Beziehung zu bestehenden und potentiellen Kunden.

CX
Siehe Customer Experience

– D –


DAM
DAM steht für Digital Asset Management. Gemeint ist die Verwaltung aller digitalen Inhalten wie Bilder, Fotos, Logos, Grafiken, Audios, Videos oder Dokumente (Indesign, PDF, Word, PowerPoint etc.). Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung MAM bzw. Media Asset Management bekannt.

Database Publishing
Siehe hierzu Printausleitung

Datenbank
Eine Datenbank ist ein zentraler Speicherort für eine große Menge an Daten, die mit einem elektronischen System organisiert und strukturiert werden. Datenbanken sind für eine effiziente Datenverwaltung verantwortlich. Die Verwaltung der Datenbanken wird meist durch ein Datenbanken-Management-System (DBMS) unterstützt.

Descriptive Analytics
Descriptive Analytics behandelt Daten aus der Vergangenheit und gibt Aufschluss über vergangenheitsbezogene Ereignisse. Aufbereitet in Form von Reporting beantwortet die Descriptive Analytics die Frage nach dem „Was“ bzw. Was ist passiert?

Design-Thinking
Design-Thinking ist ein Ansatz für die Lösung von komplexen Problemen und für die Entwicklung neuer Ideen. Im Gegensatz zu solchen Ansätzen, die Aufgaben von der technischen Lösbarkeit her angehen, stehen beim Design-Thinking Nutzerwünsche und -bedürfnisse im Fokus.

Deep Learning
Deep Learning (tiefes Lernen) ist ein Teilbereich des maschinellen Lernens und damit auch ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz. Mithilfe künstlicher neuronaler Netze wird das menschliche Gehirn imitiert, um Verknüpfungen innerhalb von verarbeiteten Daten zu finden, damit menschenähnliche Aufgaben wie Spracherkennung, Bilderkennung und Vorhersage erfüllt werden können. Deep Learning wird meist bei unstrukturierten Daten angewendet, da es im Gegensatz zum maschinellen Lernen nicht auf vorstrukturierte Daten angewiesen ist.

Diagnostic Analytics
Wie bei der Descriptive Analytics ist auch bei Diagnostic Analytics der Blick nach hinten gerichtet. Der Unterschied zu Descriptive Analytics besteht darin, dass hierbei historische Daten mit anderen verglichen werden. Ziel von Diagnostic Analytics ist es, Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen von Zuständen zu klären. Die Frage „Warum ist etwas passiert?“ steht im Fokus.

Dialogmarketing
Dialogmarketing als Teil des Direktmarketings, ist der Überbegriff für alle Marketingmaßnahmen, bei denen Medien mit dem Ziel verwendet werden, eine interaktive Beziehung zu Individuen herzustellen. Der Empfänger soll zu einer individuellen, messbaren Reaktion (Response) veranlasst werden.

Digital Asset Management
Siehe hierzu DAM

Digital Natives
Siehe hierzu Generation Z

Digital Shelf Analytics, DSA
Digital Shelf Analytics, kurz DSA, ist eine Analysemethode, die sich mit dem „Digital Shelf“, also dem digitalen Regal bzw. der digitalen Verkaufsfläche beschäftigt. Im Vordergrund steht die Analyse der Produktleistung, das Käuferverhalten sowie das Wettbewerbsumfeld in den Verkaufskanälen. Ziel ist es, aus den gewonnen Daten handlungsorientierte Maßnahmen zu ergreifen, um die richtigen Anpassungen schnell durchzuführen.

Direct-to-Consumer
Direct-to-Consumer, kurz D2C, ist ein Verkaufsmodell bzw. Marketingansatz, bei dem sich Unternehmen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen direkt an den Kunden wenden. Es gibt keine Zwischenhändler oder Plattformen.

Direktvertrieb
Direktvertrieb liegt vor, wenn Produkte direkt vom Erzeuger bzw. Hersteller an den Endverbraucher veräußert werden. Es gibt keine zwischengeschalteten Händler und auch keine Verkaufsräume. Prominente Beispiele für den Direktvertrieb sind Tupperware oder Vorwerk.  

Distanzhandel
Distanzhandel ist eine Art des Einzelhandels, bei dem Waren oder Dienstleistungen über Distanz bzw. ohne physischen Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer vertrieben werden. Der Handel findet demnach nicht im Ladengeschäft statt, sondern erfolgt per Katalog, Prospekt, Internet, Telefon, Homeshopping oder über Vertreter. Zum Distanzhandel gehören der Versandhandel, E-Commerce und der Direktvertrieb.

Domain
Eine Domain ist der weltweit eindeutige Name einer Website.

Double-Opt-In
Das Double-Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher im Online-Marketing. Der Verbraucher bestätigt in einem zweistufigen Verfahren, dass er einem Abonnement oder dem Erhalt weiterer Informationen zugestimmt hat.

DSA
Siehe Digital Shelf Analytics

D2C
Siehe Direct-to-Consumer

– E –


Einzelhandel
Unter Einzelhandel wird die Gesamtheit der Einzelhandelsbetriebe verstanden. Typisch für Einzelhandelsbetriebe ist, dass sie ihre Waren an Konsumenten (Endverbraucher) verkaufen, welche sie über verschiedene Hersteller oder Großhändler beschaffen und zu einem Sortiment zusammenführen. 

EAI
Das Akronym EAI steht für „Enterprise Application Integration“ und ermöglicht die Integration verschiedener Geschäftsanwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Das Besondere an EAI ist, dass es als zentrale Plattform fungiert und mit den einzelnen Systemen direkt verbunden ist.

E-Commerce
E-Commerce, kurz für Electronic Commerce oder auch elektronische Geschäftsabwicklung, nennt man den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen, wie zum Beispiel einen Web-Shop oder Marktplätze wie bspw. Amazon. Unter den Begriff fallen auch Geschäftsprozesse, wie Onlinebanking, die über elektronischem Wege durchgeführt werden. E-Commerce wird auch als Onlinehandel oder Internethandel bezeichnet.

End-User
Ein End-User, zu Deutsch Endbenutzer oder Endanwender, ist in der Informationstechnik eine Person, für die ein Hard- oder Softwareprodukt entwickelt wurde.

Enterprise Content Management (ECM)
Enterprise Content Management, kurz ECM, ist ein Konzept, um alle Informationen eines Unternehmens (z.B. Rechnungen, Lebensläufe, Verträge, Briefe oder Studienberichte) digital zu verwalten, zu strukturieren, zu bearbeiten und zu archivieren. Es umfasst sowohl Strategien als auch Methoden und Werkzeuge. Die unterstützenden Werkzeuge bzw. Softwarelösungen werden ECM-Systeme genannt.

ERP
ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning, zu Deutsch Geschäftsressourcenplanung. Es umfasst alle betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens, die zur Führung und Steuerung notwendig sind. Ein ERP-System ist die entsprechende Software zur Unterstützung der Geschäftsressourcenplanung.

Excel
Bei Excel bzw. Microsoft Excel, handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm aus der Microsoft Office Familie (u. a. Word, PowerPoint) gehört.

Export
Bei einem Export, speziell Datenexport, handelt es sich um die Ausgabe von Daten aus einem System. Der Export kann dabei als Datenüberführung in ein anderes Programm oder als Formatkonvertierung erfolgen.

– F –


Facebook
Facebook ist eine kostenfreie Social Media Plattform, welche registrierten Benutzern erlaubt, eigene Profile zu erstellen, Videos und Fotos hochzuladen, Nachrichten zu versenden und mit Bekannten, Kollegen und Verwandten in Kontakt zu bleiben.

Facetten-Suche (facettierte Suche)
Die Facetten-Suche ist ein Suchprinzip. Hiermit ist es auf Internetseiten bzw. Online-Shops möglich, Inhalte auf Basis unterschiedlicher Eigenschaften einzuschränken, um individuelle Suchtreffer zu erzielen. Dabei kann die facettierte Suche sowohl im Vorfeld erfolgen, als auch im Nachhinein.

Favicon
Favicon ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Wörtern „Favorit“ und „Icon“ zusammen. Hierbei handelt es sich um kleine, quadratische Bilder in der Tableiste des Browsers, die bei Aufruf einer Website neben dem Namen der besuchten Webseite zu sehen sind.

F-Commerce
F-Commerce ist eine Variante des E-Commerces, bei dem der Handel über Facebook erfolgt. Das soziale Netzwerk ist hierbei der Vertriebskanal.

Front-End
Als Front-End wird die Benutzeroberfläche einer Software bezeichnet, d.h. der Teil einer Anwendung oder Applikation, der für den Betrachter sichtbar ist.

– G –


Generation Y
Generation Y (kurz Gen Y), werden diejenigen Menschen bezeichnet, die zwischen 1981 und 1995 geboren sind. Da ihre Teenager- oder Kindheitsjahre um die Jahrtausendwende lag, werden sie auch Millennials genannt. Die Nachfolgegeneration von Gen Y ist die Generation Z.

Generation Z
Als Generation Z, kurz Gen Z, werden Menschen bezeichnet, die zwischen den Jahren 1995 und 2012 geboren sind. Sie werden auch Generation Greta, Post-Millennials oder Digital Natives genannt. Sie haben eine hohe Affinität zu mobilen Endgeräten, da sie mit den digitalen Technologien aufgewachsen sind. Gen Z ist die Nachfolgegeneration der Generation Y.

Generative KI
Unter Generative KI (auch Generative AI) versteht man eine Variante der Künstlichen Intelligenz, die im Stande ist, aus verfügbaren Daten zu lernen, um aus diesem Wissen neue, kreative Inhalte zu generieren bzw. zu erzeugen. Mithilfe generativer Modelle können Inhalte wie Texte, Bilder, Videos, Programmiercode oder andere Medien erstellt werden.

Google Ads
Siehe Google AdWords

Google Adwords
Google AdWords ist ein Werbeprogramm von Google und heute unter dem Namen Google Ads bekannt. Mithilfe des Online-Werbedienstes können Unternehmen Anzeigen in der Suchmaschine von Google oder im Google Display Netzwerk schalten. Basierend auf KeyWords werden die Anzeigen in den Suchergebnissen ausgespielt und nach getätigtem Klick entsprechend dem Gebot abgerechnet. 

Google Analytics
Google Analytics ist ein kostenloses Tool des Unternehmens Google, um Webanalysen durchzuführen. Zur Nutzung muss ein Tracking-Code in die zu analysierende Website eingebunden werden. Anschließend kann auf eine Vielzahl von Daten und Berichten zugegriffen werden, um bspw. den Traffic und das Verhalten der Besucher zu analysieren. 

GUI
GUI ist ein Akronym für Graphical User Interface, zu Deutsch “grafische Benutzerschnittstelle oder “grafische Benutzeroberfläche”.  Sie dient zur Kommunikation zwischen Computern und Anwendern bzw. ermöglicht die Bedienung von Software mittels grafischer Symbole und Steuerelemente statt Textbefehle. Am Computer erfolgt die Steuerung meist über die Maus, an Smartphones oder Tablets hingegen durch die Berührung des Touchscreens per Finger oder Stift.

– H –


Hashtag
Ein Hashtag ist ein Schlagwort oder eine Wortkette, welche mit einer Raute (Doppelkreuz bzw. #) versehen ist. Es findet in Social Media bzw. in den dort bereitgestellten Inhalten Verwendung, um den veröffentlichten Content mit einem bestimmten Thema zu verbinden. Mittels Hashtags bekommen Beiträge zu einem einen direkten Bezug, zum anderen sind sie in den sozialen Netzwerken einfacher auffindbar. Der Begriff stammt aus dem englischen und setzt sich aus den Wörtern „Hash“ und „Tag“ zusammen. Hash bedeutet dabei Raute und Tag steht für Markierung.

Headless Commerce
Headless Commerce ist ein Softwareansatz für E-Commerce-Systeme. Hierbei wird das Front-end vom Backend getrennt. Daher existieren und funktionieren Frontend und Backend unabhängig voneinander.

Hosting
Hosting bezeichnet eine Dienstleistung zum Betrieb von Software oder Internetdiensten.

HTML
HyperText Markup Language ist eine Auszeichnungssprache. Diese wird verwendet um einen logischen und strukturierten Aufbau, in einem Dokument für das Internet zu erzeugen.

Hyperlink
Hyperlink ist die lange Bezeichnung für den gängigen Begriff „Link“. Hyperlinks werden unterteilt in Deep Link und Surface Link.

– I –


Inbound Marketing
Beim Inbound Marketing (Pull Marketing) handelt es sich um eine Marketing-Methode, bei der der potenzielle Kunde auf Unternehmen bzw. die angebotenen Leistungen aufmerksam wird und daraufhin eigenständig den Kontakt zum Anbieter aufsucht. Die Initiative geht durch den Kunden aus, der durch indirekte Maßnahmen wie bspw. Blogartikel oder Social Media Posts angesprochen wird. Das Gegenstück zu Inbound Marketing bildet das Outbound Marketing.

Instagram
Instagram ist eine kostenfreie Social Media Plattform. Sie bietet die Möglichkeit, Videos und Bilder zu bearbeiten und diese mit Freunden zu teilen, Beiträge zu liken und zu kommentieren.

Import
Bei einem Import, speziell Datenimport, werden vorhandene Daten oder Dateien in ein System eingespielt und übertragen.

Impressionen
Als Impressionen werden im Online-Marketing optische Einblendungen zu einer bestimmten Suche bezeichnet. Impressionen geben an, wie oft ein Nutzer Sichtkontakt mit einer Webseiten-URL oder eines Werbeelements (Anzeige oder Banner) hatte bzw. wie oft diese auf den Bildschirmen der Nutzer angezeigt wurden. Der Sichtkontakt zählt lediglich die erzeugte Einblendung und gibt keine Auskunft darüber, ob der Inhalt auch tatsächlich vom Nutzer wahrgenommen wurde.

IT-Housekeeping
Der Begriff IT-Housekeeping umfasst Tätigkeiten, die darauf abzielen, die Leistungsfähigkeit eines IT-Systems zu erhalten. IT-Housekeeping findet idealerweise regelmäßig und ohne menschliches Zutun statt und unterscheidet sich damit von der Tätigkeit der Wartung.

– J –


Jira
Jira ist eine webbasierte Software der Firma Atlassian, die zur Fehlerverwaltung, Problembehandlung und für die Kollaboration im agilen Projektmanagement entwickelt wurde. Mit Jira können Nutzer Projekte anlegen und über Statusveränderungen den Projektfortschritt verfolgen.

– K –


Kanban
Kanban ist ein methodischer Ansatz für das agile Projektmanagement, der auf der klassischen To-do-Liste basiert und als Visualisierungswerkzeug Scrum und andere agile Methoden unterstützt. Die Grundidee ist die Organisation von Projekten in Form von Kanban-Karten. Das Kanban-Board stellt die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufe in Spalten dar.

KeyWords
Ein KeyWord ist ein Begriff, welchen man in die Suchmaske einer Suchmaschine eingibt, um basierend auf diesem Begriff Suchergebnisse zu erhalten. Es wird auch als Suchbegriff, Schlagwort, Schlüsselwort oder Stichwort bezeichnet. KeyWords spielen im Online-Marketing bzw. im Suchmaschinenmarketing (SEM) eine wichtige Rolle.

KI
KI, auch artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.) ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden.

KPI
KPI ist eine Abkürzung für „Key Performance Indicator“. Hiermit sind Schlüssel- oder Leistungsindikatoren gemeint, mit denen die erbrachte Leistung bzw. der Erfüllungsgrad von Zielsetzungen ermittelt werden kann.

Klassifikationen
Klassifikationen helfen, Produktattribute zu strukturieren. Damit werden die Merkmale eines Produktes in übergeordnete Gruppen sortiert.

– L –


Landing Page 
Als Landing Page wird eine Website bezeichnet, die zu speziellen Zwecken bzw. für Kampagnen erstellt wurde. Sie besteht meist nur aus einer Seite, ist zeitlich befristet und von der eigentlich Websitestruktur getrennt. Ziel der Landing Page ist es, Besucher, die über externe Verlinkungen generiert werden, zu bestimmten Conversions (Aktionen) zu führen. Je nach Zieldefinition können dies sein: Leadgenerierung, Produktverkauf oder das Teilen von Inhalten.

Large Language Model (LLM)
Large Language Model, kurz LLM, ist ein großes Sprachmodell, um natürliche Sprache zu verstehen, zu verarbeiten und zu generieren. Der Ausdruck „groß“ kommt daher, weil LLMs mit riesigen Datenmengen trainiert werden bzw. Deep-Learning-Techniken mit einer großen Anzahl von Parametern verwenden. Ein aktuelles Modell für LLM ist ChatGPT.

Lead 
Ein Lead ist ein unqualifizierter Interessent zu dem Kontaktdaten vorliegen. Kontaktdaten werden bspw. durch das Ausfüllen eines Web-Formulars (Download von Content, Anmeldung zum Newsletter etc.) hinterlassen. Aber auch auf Messen generierte Kontakte sind Leads. Je nach Abteilung, die die Leads bearbeitet, werden diese in MQL (Marketing Qualified Leads) und SQL (Sales Qualified Leads) unterteilt. 

LinkedIn 
LinkedIn ist eine kostenlose Social Media Plattform, welche sich auf den Beruf und die Karriere spezialisiert hat. Die Plattform eignet sich am besten, um globale Geschäftskontakte zu knüpfen.

– M –


M.A.C.H.
M.A.C.H. ist ein Akronym und setzt sich aus Microservices, API-first, Cloud-native und Headless zusammen. Es ist ein Technologiekonzept für moderne Digital Commerce Plattformen.

Macro-Conversion
Eine Macro-Conversion liegt vor, wenn ein Website-Besucher mit seinem Verhalten den monetären Zielen eines Unternehmens entspricht. Die Ziele sind dabei je nach Branche oder Geschäftsmodell unterschiedlich. Im E-Commerce liegt eine Macro-Conversion bei Abschluss einer Kauftransaktion (Kauf eines Produktes oder Abonnement einer Dienstleistung) vor und ist somit umsatzorientiert. Bei erklärungsbedürftigen Produkten hingegen kann die Anforderung einer Online Demo oder einer Testversion eine Macro-Conversion sein (lead-orientierte Conversion). Im Verlagswesen oder bei Blogs ist es z.B. die Verweildauer. Das Gegenstück zu Macro-Conversions bilden Micro-Conversions.

MAM
MAM steht für Media Asset Management und beschreibt die zentrale Speicherung, effiziente Verwaltung und medienneutrale Bereitstellung von digitalem Content, den sogenannten Media Assets. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung DAM bzw. Digital Asset Management bekannt.

Mailing
Bei einem Mailing handelt es sich um eine postalische Massensendung von Werbebotschaften. Es ist ein klassisches Werbemittel im Direktmarketing in Form von Werbebriefen, Prospekten, Broschüren, Antwortkarten, Versandumschlägen oder einer Kombination aus den vorher genannten. Die Aussendungen können dabei persönlich adressiert, teiladressiert oder als Wurfsendung den Empfängern zugestellt werden. Werden die Werbebotschaften hingegen digital bzw. per E-Mail verschickt, so spricht man vom E-Mailings. Dabei sind E-Mailings, im Gegensatz zu regelmäßig erscheinenden Newslettern, eine zeitlich begrenzte Aktion.

MAP
MAP ist eine Abkürzung für Minimum Advertised Price. Hierbei handelt es um den vom Hersteller festgelegten Mindestpreis, für den der jeweilige Artikel verkauft werden muss.

Marketing Automation
Unter Marketing Automation oder Marketing-Automatisierung versteht man die softwaregestützte Automatisierung von Marketingprozessen. Die Softwarelösungen können dabei sowohl in der Kreation von Content und Werbemitteln, in der Erstellung und Ausspielung von Produktinformationen oder auch bei der Umsetzung von Kampagnen Anwendung finden. Bei letzterem werden dabei verhaltensbezogene Daten registriert und mit Informationen angereichert, um automatisiert individuelle Kampagnen auszuspielen.

Marketing Resource Management
Siehe hierzu MRM

Markup
Markup stellt eine Auszeichnungssprache dar, die strukturierte Daten erzeugt. Gemeint sind dabei Daten, die auf allgemein verständliche Weise formatiert sind. Sie werden von Suchmaschinen wie Google genutzt, um Rich Snippets zu erzeugen.

Marketing Qualified Lead
Siehe MQL

Maschinelles Lernen (ML)
Eine Untergruppe der künstlichen Intelligenz, die häufig statistische Techniken verwendet, um Maschinen die Fähigkeit zu geben, aus Daten zu „lernen“, ohne dass ihnen explizit Anweisungen gegeben werden, wie dies zu tun ist. Dieser Prozess wird als „Training“ eines „Modells“ unter Verwendung eines Lern-„Algorithmus“ bezeichnet, der die Modellleistung bei einer bestimmten Aufgabe schrittweise verbessert.

MDM
MDM ist eine Abkürzung und steht für Master Data Management. Es ist auch unter dem Begriff Stammdatenmanagement bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der alle Stammdaten bzw. geschäftskritischen Grunddaten eines Unternehmens mit einem Referenzpunkt verknüpft werden. Ziel ist es, die Qualität der Stammdaten zu verbessern, Redundanzen zwischen verschiedenen Systemen zu vermeiden und einen optimierten Datenaustausch zu ermöglichen.

Media Asset Management
Siehe hierzu MAM

Media Asset
Media Asset ist dabei ein Oberbegriff für jede digitale Medienart. Im Einzelnen kann ein Media Asset ein Bild, ein Foto, eine Grafik, ein Schaubild, eine Video- oder Audiodatei, ein Textbaustein aber auch ein ganzes Dokument sein.

Medienkanäle
Medienkanäle sind Träger von Informationen und werden als Kommunikationsmittel für Menschen verwendet. Sie können kann dabei sowohl digital als auch analog sein. Beispiele für einzelnen Kanäle sind Printmedien wie Kataloge oder Prospekte, Social Media, Webseiten oder das Fernsehen.

Medienneutral
Medienneutral ist ein Begriff, der Daten auszeichnet, die für keinen bestimmten Ausgabekanal vorgesehen sind. Medienneutrale Daten werden plattformunabhängig verwaltet und bilden die Grundlage für verschiedene Ausgabesituationen (Web, Print, Social etc.) im Omnichannel-Marketing.

MeisterTask
MeisterTask ist ein auf Kanban basierender Onlinedienst der Firma MeisterLabs für die Aufgabenverwaltung. Wie bei Trello können Nutzer bei MeisterTask Aufgabenzettel in Spalten anlegen. MeisterTask bietet außerdem ein Mindmapping-Tool und ist mit europäischen Servern DSGVO-konform.

Metadaten
Metadaten sind strukturierte Hintergrundinformationen zu Dateien, die maschinell lesbar und auswertbar sind. In einem DAM-System dienen sie als Informationsvermittler bei der Suche, Auffindbarkeit und Archivierung von Media Assets. Dazu ergänzen sie die Standardinformationen einer Datei (Name, Größe, Erstellungsdatum etc.) um Daten und Beschreibungen.

Metaverse
Siehe Metaversum

Metaversum
Als Metaversum (englisch Metaverse) wird eine Idee bezeichnet, mit der ein kollektiver virtueller Raum entstehen soll, in dem Nutzer als Avatare miteinander interagieren können. Im Gegensatz zu klassischen Websites und sozialen Netzwerken soll das Metaversum einen dezentralen Digitalraum darstellen, der nicht von einzelnen Unternehmen betrieben wird. Vielmehr soll die dauerhafte Existenz durch die Vernetzung verschiedener Teilnehmer und 3D-Welten ermöglicht werden. Das Metaversum ist auf Echtzeit-Interaktionen ausgerichtet und technologisch durch Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geprägt.

Micro-Conversion
Als Micro-Conversion werden Conversions bezeichnet, die auf Macro-Conversions hinarbeiten. Sie sind die vorbereitenden Schritte hierzu. So kann bspw. die Anmeldung zu einem Newsletter, das Hinzufügen eines Produktes in den Warenkorb oder der Klick auf einen Link als Micro-Conversion gesehen werden. Micro-Conversions dienen der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen bzw. den monetären Zielen eines Unternehmens.

Microservices
Als Microservices werden einzelne, voneinander unabhängige Kernfunktionen und -komponenten einer Software bezeichnet. Jeder Microservice führt einen spezifischen Anwendungsfall aus.

Middleware
Als Middleware wird Software bezeichnet, die verschiedene Anwendungen, Tools und Datenbanken miteinander verbindet und zwischen diesen vermittelt. Abgeleitet vom Begriff „Middleware“ befindet sich die Software „Mitten“ in diesen Anwendungen, arbeitet jedoch unsichtbar im Hintergrund. Middleware wird in zwei Kategorien eingeteilt: Middleware zum Integrieren von Unternehmensanwendungen (Enterprise-Middleware) und Plattform-Middleware zum Verbinden von Applikationsarchitekturen.

MLM
MLM ist die Abkürzung für Multi Language Management. Es ermöglicht Unternehmen eine professionelle Kommunikation in anderen Ländern bzw. in anderen Sprachen.

Modell (in Verbindung mit KI)
Sobald ein Maschineller-Lern-Algorithmus an Daten trainiert worden ist, wird das Ergebnis des Prozesses als Modell bezeichnet. Dieses kann dann zur Erstellung von Vorhersagen verwendet werden.

Monitoring
Unter Monitoring, auf Deutsch „Dauerbeobachtung“, versteht man die Überwachung von Prozessen und Vorgängen mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Es findet Anwendung in den Bereichen IT, Marketing, Medizin und Naturwissenschaften. Ist von IT-Monitoring die Rede, so ist die Überwachung eines Systems auf seine Funktionalitäten gemeint, um Ausfälle und deren Quelle schnellstmöglich zu erkennen. Im Marketing versteht man unter Monitoring das Überwachen der KPIs (z.B. die Anzahl an Kaufabschlüssen in einem Online-Shop).

MQL
MQL ist die Abkürzung für Marketing Qualified Lead. Hiermit werden Leads bezeichnet, die durch die Marketingabteilung als relevant erachtet und betreut werden. Dabei geht es darum, Interessenten durch einen gezielten Dialogaufbau weiter zu qualifizieren. Erweist sich der MQL als potenzieller Kunde, wird dieser anschließend zu einem SQL umgewandelt und dem Vertriebsteam zur weiteren Bearbeitung übermittelt.

MRM
MRM steht für Marketing Resource Management oder Marketingressourcenmanagement. Hier handelt es sich um Prozesse und Methoden zur Steuerung und Optimierung der internen und externen Marketing- und Kommunikationsressourcen. Die entsprechende software-seitige Unterstützung wird als MRM-System bezeichnet.

Multichannel
Multichannel-Marketing, zu Deutsch Mehr- oder Multikanalstrategie, ist die Disziplin der Führung von Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen über mehrere Medienkanäle hinweg. Das Ziel ist, durch die breitgefächerte Kanalnutzung, viele Personen anzusprechen die unterschiedliche Channel-Präferenzen aufweisen. Offline-Maßnahmen wie Printanzeigen, Sponsoring, Messen & Events oder Direkt-Vertrieb aber auch Online-Maßnahmen wie SEM, Social-Media-Marketing, Display-Ads, Online-PR oder E-Mail-Marketing, sind entsprechende Möglichkeiten zur Nutzung der Kanäle. Multichannel-Marketing besteht häufig aus dem Mix von On-und Offline-Maßnahmen. Im Gegensatz zum Omnichannel-Marketing werden die Kanäle unabhängig voneinander bespielt und stehen daher nicht in Wechselbeziehung zueinander. 

MVP (Minimum Viable Product)
Unter einem MVP oder auch Minimum Viable Product versteht man eine Minimalversion eines IT-Produkts, das mit möglichst geringem Aufwand erstellt und zur Gewinnung von Kunden- oder zur Generierung von Anwenderfeedback genutzt werden kann, welches wiederum in den nachfolgenden Entwicklungsschritten berücksichtigt wird.

– N –


Newsletter
Bei einem Newsletter handelt es sich im Online-Marketing um E-Mails, die in regelmäßigen Abständen an einen Abonnentenkreis verschickt werden. Je nach Newsletter kann der Inhalt themen-, produkt-, unternehmens-, verkaufs- oder eventbezogen gestaltet sein. Empfänger müssen zum Erhalt des Newsletters ausdrücklich zustimmen Double-Opt-In. Verschickt werden Newsletter meist über ein Newsletterprogramm.

Nurturing
Der Begriff „Nurturing“ stammt aus dem Englischen von „to nurture“ und bedeutet pflegen und nähren. Im Lead Management Prozess ist mit Lead Nurturing der Prozess gemeint, der alle Maßnahmen umfasst, um den Lead zur richtigen Zeit mit relevantem Content zu versorgen und weiter zu qualifizieren. Das primäre Ziel ist die Umwandlung eines Leads in einen Kunden. Dabei durchlaufen Leads verschiedene Stufen (MQL und SQL).  Nurturing wird nicht nur für die Neukundengewinnung betrieben. Es wird auch genutzt, um Kunden stärker zu binden, inaktive Kunden zu reaktivieren oder ehemalige Kunden wieder zurückzugewinnen. 

– O –


Offpage
Offpage ist das Gegenstück von Onpage im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Website vollzogen werden, mit dem Ziel die eigene Website im Internet gut zu vernetzen. Backlinks und Social Signals spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Omnichannel-Marketing
„Omni“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jede“ oder „alle“. In Ergänzung zu den Channels, also den Kanälen, bezeichnet es im Marketing das Einbeziehen aller Touchpoints in der Kundenansprache. Bei den Touchpoints, die neben den Offline- auch die Online- beziehungsweise digitalen Kanäle umfassen, handelt es sich sowohl um die Vertriebs- als auch um die Informationskanäle.

Online-Katalog
Ein Online-Katalog ist die digitale Version einer Print-Publikation. Online-Kataloge sind mit Zusatzfunktionen verbunden wie z.B. Suchen, Seitenübersichten oder einer direkten Verknüpfung mit Online-Shops.

Online-Handel
Siehe hierzu E-Commerce

Onpage
Onpage, zu Deutsch „auf der Seite“, bezeichnet SEO-Maßnahmen, die auf der eigenen Website umgesetzt werden, um die organische Sichtbarkeit in Suchmaschinen und das Ranking zu bestimmten Keywords zu steigern. Dazu zählen Ladezeiten, Technik, Text und Keywords.

On-Premises
On-Premises oder On-Prem ist ein Softwarenutzungsmodell „in den eigenen Räumlichkeiten“ des Anwenders. Gemeint ist, dass kommerzielle Software, ob gekauft oder gemietet, nicht auf den Servern des Anbieters bereitgestellt wird, sondern beim Anwender selbst betrieben wird. Dies kann sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in gemieteten Servern in Rechenzentren erfolgen. Das Gegenstück zu On-Premises ist Software-as-a-Service (SaaS).

Open Source
Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode offen ist und von Dritten eingesehen und kostenfrei genutzt werden kann.

Outbound Marketing
Outbound Marketing (Push Marketing) gehört zu den traditionellen Formen des Marketings. Bei dieser Methode werden potenzielle Kunden per Werbemaßnahmen angesprochen. Zu den Maßnahmen zählen z.B. Telefonakquise, Messe-Teilnahmen, Sponsorings, TV-Spots oder Radio-Spots, Direktwerbung, E-Mailing, Banner, Plakate und weitere. Outbound Marketing ist das Gegenstück zum Inbound Marketing.

– P –


PBC (Packages Business Capabilities)
PBC ist eine Abkürzung für Packages Business Capabilities. Hierbei handelt es sich um mehrere Microservices, die zu Gruppen gebündelt sind und eine klar definierte Geschäftsfähigkeit repräsentieren.

PEO
PEO ist eine Abkürzung für „Product Export Option“. Hiermit sind Filter auf Artikel oder Produkte des OMN gemeint, um z.B. unterschiedliche Preise oder Texte für ein Werbemittel oder für einen Webshop definieren zu können.

PIM
PIM ist eine Abkürzung und steht für Product Information Management. Gemeint ist die Verwaltung aller produktdefinierenden Informationen und deren Bereitstellung für den Einsatz in Ausgabekanälen. Diese Informationen umfassen neben den klassischen Produktstammdaten (Artikelpreis, technische Spezifikationen etc.) auch Werbetexte und dazugehöriges Bildmaterial. Die unterstützende Technologie lautet PIM-System.

Pinterest
Pinterest stellt eine visuelle Suchmaschine bzw. eine Online-Pinnwand dar, auf der Nutzer ihre Grafiken, Bilder oder Schaubilder hochladen und auf externe Seiten verweisen können.

Plug-In
Bei Plug-Ins handelt es sich um Softwareerweiterungen, die leicht zu installieren sind und die Standardlösung ergänzen.

PoS
PoS ist die Abkürzung für Point-of-Sale. Es bezeichnet den Verkaufsort von Waren oder Dienstleistungen und funktioniert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden.

Prädiktive KI
Prädiktive KI ist eine Art von KI, die Prognosedaten erzeugt, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Damit fundierte Voraussagen getroffen werden können, werden historische Daten gesammelt und durch die prädiktive KI analysiert.

Predictive Analytics
Predictive Analytics, auch bekannt unter Advanced Analytics, ist eine Analysemethode, die sich mit der wahrscheinlichen Zukunft befasst. Es wird versucht, Tendenzen zu ermitteln, Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen und zukünftige Trends möglichst genau vorherzusagen. Die Frage „Was könnte bzw. wird in Zukunft passieren?“ steht im Fokus.

Prescriptive Analytics
Prescriptive Analytics befasst sich ebenso wie die Predictive Analytics mit der Zukunft. Wobei Predictive Analytics Eintrittswahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ermittelt, geht Prescriptive einen Schritt weiter und empfiehlt Entscheidungen, um zum optimalen Ergebnis zu führen oder Risiken zu minimieren. Die Frage hinter Prescriptive Analytics ist: Welche Handlungen sind für ein bestimmtes Ergebnis auszuführen?

PRINCE2
Das Akronym PRINCE steht für PRojects IN Controlled Environments, zu Deutsch: Projekte in kontrollierten Umgebungen. Es handelt sich hierbei um ein Rahmenwerk, das Projekte als temporäre Organisationen begreift. PRINCE2 bildet das entsprechende System, bestehend aus Prozessdefinitionen, Rollenbeschreibungen, Vorlagen und Methoden. 

Printausleitung
Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell.

Print-Publishing
Unter Print-Publishing versteht man das Publizieren von Printmedien (z.B. Kataloge, Preislisten, Datenblätter, Dokumentationen) auf der Grundlage medienneutraler Daten.

Product Experience Management
Siehe hierzu PXM

Product Information Management
Siehe hierzu PIM

Product-Lifecycle-Management
PLM ist eine Abkürzung und steht für Product-Lifecycle-Management bzw. Produktlebenszyklusmanagement. Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, mit dem es möglich ist, sämtliche Informationen eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus zu integrieren – sowohl Produktdaten als auch Prozesse. Zur Verwaltung und Steuerung der Informationen kommen PLM-Systeme zum Einsatz. Der Unterschied zwischen einem PLM- und PIM-System besteht darin, dass sich ein PIM-System auf die aktuellen Produktinformationen konzentriert und nicht alle Informationen zu einem Produkt umfasst. Auch enthalten PLM-Systeme im Gegensatz zu PIM-Systemen keine Marketingdaten, die den Verkauf unterstützen. Der Fokus von PLM liegt in den Produktlebenszyklus-Phasen (Konzept, Design, Produktion, Wartung und Entsorgung), statt in der Vermarktung.

Produktattribute
Siehe hierzu Attribute

Produktkommunikation
Bei der Produktkommunikation handelt es sich um Marktkommunikationsmaßnahmen, bei denen das zu vertreibende Produkt im Fokus steht. Hauptaufgabe ist die strukturierte Aufbereitung, Anreicherung und Verbreitung von produktrelevanten Informationen in den entsprechenden Kanälen.

Prozess Management
Prozess Management ist eine Methodik, um Abläufe innerhalb des Workflow Managements zu analysieren und kontinuierliche zu verbessern. Im Gegensatz zum Workflow Management, welches auf operativer Ebene angesiedelt ist, stellt Prozess Management die fachlich-konzeptionelle Ebene dar.

Pull Marketing
Siehe hierzu Inbound Marketing

Push Marketing
Siehe hierzu Outbound Marketing

PWA
PWA steht für „Progressive Web App“ und ist eine Methode der App-Entwicklung. Sie ermöglicht die Eigenschaften von Apps auf Webseiten. Diese Symbiose wurde entwickelt, um die doppelte Entwicklung überflüssig zu machen. Eine responsive oder mobile Website und eine zusätzliche native App, können in einem Schritt erstellt werden. PWA lässt sich ohne das Downloaden einer App verwenden, da diese über URLs aufgerufen werden. Daneben kann eine PWA im Gegensatz zur klassischen Web-App offline verwendet werden.

PXM
PXM ist eine Abkürzung und steht für Product Experience Management. Es ergänzt das PIM um den Bereich der Kontextuierung. Gemeint ist hier, dass die beschreibenden Texte und Medien eines Produktes je nach Kontext dem Kunden individuell bzw. auf seinen Anwendungsfall bezogen bereitgestellt werden. Die technischen Daten eines Produktes bleiben hiervon unberührt. PXM, als weiterer Prozessschritt zwischen der Produktdatenanreicherung und der Produktdatenverteilung, unterstützt den Informationsbedarf der Kunden nach unterschiedlichem Nutzen.

– R –


Ranking
Als Ranking wird im Online-Marketing die Reihenfolge von Suchergebnissen in Suchmaschinen bezeichnet. Je höher die Position ist, desto besser ist das Ranking. 

Reifegrad-Modell
Bei dem Reifegrad-Modell handelt es sich um Pflegestufen von Produktinformationen bezogen auf den jeweiligen Ausgabekanal.

REST API
REST API ist eine Abkürzung aus den beiden Begriffen „REST“ für REpresentational State Transfer und „API“ für Application Programming Interface. Bei der REST API handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die den Austausch von Informationen auf verschiedenen Systemen – insbesondere für Web-Services – ermöglicht. Dabei orientiert sich die REST API an den Paradigmen und dem Verhalten des World Wide Web (WWW).

Relaunch
Ein Relaunch steht für einen Neustart von etwas bereits Bestehendem. Es kann sich hier um ein Produkt, ein Logo, eine Website oder eine Marke handeln, die verändert bzw. verbessert wird. Ziel ist es, das Bestehende durch die überarbeitete Wiedereinführung bei den Zielgruppen erneut attraktiv zu machen.   

Responsive Design
Unter Responsive Design versteht man die Nutzung gestalterischer und technischer Möglichkeiten beim Erstellen einer Website. Hiermit wird ermöglicht, dass sich Websites an das jeweilige Endgerät des Betrachters anpassen (Menüstruktur, Texte, Eingabemethoden etc.), um die Inhalte gut lesbar darzustellen. Daher auch der Begriff „responsive“, was so viel wie „reagieren“ bedeutet. Das Gegenteil von Responsive Design ist Adaptive Design.

Retail Media
Retail Media ist eine Form des E-Commerce-Marketings. Hierbei handelt es sich um Werbung auf Websites oder Apps von Retailern. Die gängigste Form ist „Sponsored Products“ in den Suchergebnissen sowie auf den Kategorie- und/oder Produktdetailseiten.

Return on Ad Spend (ROAS)
Return on Ad Spend, kurz ROAS, ist eine Kennzahl, um Werbeanzeigen zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Mit dem Wert wird der tatsächlich erzielte Gewinn pro Werbeausgabe in Euro beziffert.

Rich Client
Rich Client, meist auch unter Smart-Client bekannt, ist eine Clientanwendung , diet bestimmte Standardfunktionen clientseitig, also an den Arbeitsplatzrechnern ausführt und die komplexen Applikationen den verbundenen Servern überlässt. Unter Rich Client versteht man auch eine Software, die applikationsspezifische Funktionalität wie die GUI (grafische Benutzerschnittstelle) und die Struktur des Softwaresystems direkt beim Client in der Desktop-Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen umsetzt.

Rich Snippet
Rich Snippets sind eine Erweiterung von Snippets. Sie können neben den drei Komponenten (URL, Titel und Beschreibung) weitere Elemente wie Sterne, Links, Bilder, Videos, Preisangaben etc. enthalten. Die Suchergebnisse sollen hiermit visuell ansprechender und zugleich informativer gestaltet werden, um die CTR zu steigern. Erzeugt werden Rich Snippets über Markup Daten.

– S –


SaaS (Software-as-a-Service)
SaaS ist die Abkürzung für Software-as-a-Service. Es handelt sich hier um einen Teilbereich des Cloud Computings und stellt ein Softwaremodell dar, das es dem Anwender ermöglicht, Software über einen Webbrowser zu nutzen. Betrieben und gewartet wird die Software dabei beim jeweiligen Anbieter. Das Gegenstück zu Software-as-a-Service (SaaS) ist On-Premises.

SAFe
SAFe steht für Scaled Agile Framework. Es handelt sich dabei um ein Rahmenwerk, mit dem Scrum und andere agile Methoden auf ein Unternehmen skaliert werden können. Die Grundidee ist die Unterteilung aller Arbeitsschritte in Zyklen, die über drei Ebenen (Portfolioebene, Programmebene, Teamebene) hinaus aufeinander abgestimmt sind.

Sales Qualified Lead (SQL)
SQL ist die Abkürzung für Sales Qualified Lead. Hierbei handelt es sich um einen Lead, bei dem die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss vorliegt. Ein Sales Qualified Lead bildet die nächste Stufe eines MQLs und kann zugleich die Vorstufe eines Kunden sein, sollte es zu einem Abschluss kommen.  

Schnittstelle
Eine Schnittstelle, speziell eine Software-Schnittstelle, bildet den Teil einer Software, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Lösungen ermöglicht. Mittels Schnittstellen wird ein Übergang geschaffen, womit Systeme in der Lage sind miteinander zu kommunizieren.

Scrum
Scrum ist ein methodischer Ansatz für das agile Projektmanagement, bei dem komplexe Projekte in priorisierte Einzelschritte unterteilt und in sogenannten Sprints umgesetzt werden. Statt Projekte wie im klassischen Projektmanagement vorab zu planen, wird hier Schritt für Schritt vorgegangen, um die Flexibilität zu bewahren und schnelle Anpassungen zu ermöglichen.

SEA
SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet Werbung in Suchmaschinen wie zum Beispiel Google.

SEM
SEM ist die Abkürzung für Search Engine Marketing und bedeutet zu Deutsch Suchmaschinenwerbung. Es ist ein Teilgebiet des Online-Marketings und umfasst alle Maßnahmen, um Besucher über Suchmaschinen wie z.B. Google auf die eigene Website zu führen. SEM ist dabei ein Obergriff für SEA (Suchmaschinenwerbung) und SEO (Suchmaschinenoptimierung).

SEO
SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization. Hierbei handelt es sich um die stetige Optimierung der eigenen Website, um in den organischen Suchen ein besseres Ranking bzw. ein besseres Listing zu erzielen.

Service Desk
Ein Service-Desk ist ein Issue-Tracking-System bzw. Ticketsystem. Hierbei handelt es sich um eine Software für den Empfang, Bestätigung, Klassifizierung und Bearbeitung von Kundenanfragen in Form von Tickets bzw. Fälle.

Sichtbarkeitsindex
Der Sichtbarkeitsindex bildet einen Wert, der die Sichtbarkeit bzw. Position einer Website in Suchmaschinen angibt. Je höher dieser Wert, desto besser ist die Sichtbarkeit. Über SEO-Tools (wie bspw. Sistrix, Xovi und Seolytics) kann der Wert ermittelt werden. Allerdings berechnet jedes SEO-Tool seinen eignen Sichtbarkeitsindex.

Sitemap
Eine Sitemap ist eine hierarchische Struktur einer Website.

SLA (Service-Level-Agreement)
SLA ist die Abkürzung für Service-Level-Agreement (deutsch: Dienstgütevereinbarung). Hierbei handelt es sich um einen Vertrag für wiederkehrende Dienstleistungen zwischen dem Auftraggeber und dem Dienstleister. Das Besondere an einem SLA ist, dass die Service-Stufe bzw. Dienstgüte der zu erbringenden Dienstleistung festgehalten wird (z.B. Verfügbarkeit, Reaktionszeit etc.).

Snippet
Ein Snippet, zu Deutsch „Schnipsel“, ist ein Teaser zu einer Website, der aus URL, Überschrift und einer kurzen Beschreibung besteht und in diesem Zusammenspiel in den Suchergebnissen einer Suchmaschine angezeigt wird. Es dient als Vorschau einer Website und ist ausschlaggebend, ob Nutzer die Website besuchen oder nicht.

Social Media
Social Media ist die englische Bezeichnung für Soziale Medien. Es ist der Oberbegriff für alle Plattformen im Internet, über die sich Nutzer untereinander oder in Gruppen vernetzen können, um sich auszutauschen (Veröffentlichung von Informationen, Meinungen, Erfahrungen, Wissen, Fotos und Videos). Zu den digitalen Plattformen gehören bspw. FacebookTwitterXingLinkedInYouTubePinterestInstagramTikTok und viele andere mehr.

SOAP
SOAP, ursprünglich für “Simple Object Access Protocol”, ist ein Netzwerkprotokoll, das eine Datenübermittlung zwischen Systemen im Web erlaubt. Es dient als Verbindungspunkt zwischen dem Client und einem Server und ermöglicht die Dienste des Servers auszuführen.

Structured Query Language (SQL)
SQL ist eine Abkürzung und steht für „Structured Query Language“. Hierbei handelt es sich um eine Standard-Programmiersprache für Datenbanken. Mittels SQL können sowohl Datenbankstrukturen in relationalen Datenbanken erstellt als auch die darauf basierenden Datenbestände bearbeitet und abgefragt werden.

Suchmaschine
Eine Suchmaschine ist ein Programm, womit das World Wide Web nach bestimmten Suchbegriffen (KeyWords) durchsucht werden kann. Die Suche erfolgt nach einem bestimmten Algorithmus. Nach Eingabe des Suchbegriffes werden die nach Relevanz sortierten Ergebnisse in einer Trefferliste dargestellt. Bei den Ergebnissen handelt es sich in der Regel um Websites, welche durch die Suchmaschine indexiert wurden. Beispiele für Suchmaschinen sind Google, Yahoo!, Bing, Baidu, DuckDuckGo oder Yandex.

Stammdatenmanagement
siehe Definition bei MDM (Master Data Management).

– T –


Tagging
Tagging ist ein englischer Begriff und bedeutet Markieren oder Kennzeichnen von Inhalten. Dabei werden Tags oder Labels benutzt, um Inhalte mit zutreffenden Schlagwörtern zu versehen. Im DAM-Kontext ist hiermit die Verschlagwortung von Digitalen Assets gemeint, um verwaltete Dateien wie Bilder, Dokumente, Audios oder Videos anhand von Schlagwörtern wiederzufinden.

TechStack
Der Begriff TechStack umfasst das Set an Technologien, das in einem Unternehmen zum Einsatz kommt. Es geht dabei um Datenquellen, Programmiersprachen, Frameworks und Technologiedienste, die zum Erstellen und Ausführen einer Anwendung verwendet werden.

Template
Ein Template ist eine Vorlage. Sie bildet, als vordefinierte Vorlage mit Design- und Layoutelementen, die Basis für die Gestaltung von bspw. Dokumenten, Websites, Katalogen oder Broschüren. Mithilfe von Templates können Anwender die entsprechenden Vorlagen mit grafischen, textuellen oder multimedialen Inhalten befüllen und fertigstellen.

Tiefgehendes Lernen (Deep Learning)
Ein Bereich des maschinellen Lernens (ML), der versucht, die Aktivität in Schichten von Neuronen im Gehirn nachzuahmen, um zu lernen, wie man komplexe Muster in Daten erkennt. Die „Tiefe“ beim Tiefenlernen bezieht sich auf die große Anzahl von Neuronenschichten in zeitgenössischen ML-Modellen, die dabei helfen, reichhaltige Darstellungen von Daten zu lernen, um bessere Leistungsgewinne zu erzielen.

TikTok
TikTok ist eine kostenfreie Social Media Video-Plattform. Sie bietet den Nutzern die Möglichkeit Videoclips anzusehen, aufzunehmen und zu bearbeiten. Vor allem in der Generation Z ist die Plattform sehr beliebt.

Traffic
Unter Traffic versteht man im Online-Marketing die Menge an Besuchern einer Website. Der Traffic gibt dabei nicht nur die Attraktivität einer Website wieder, sie ist auch ein Ranking Kriterium für Google. Je höher der Traffic bzw. die Zugriffe sind, desto qualitativer ist eine Seite. Zur Ermittlung des Traffics werden Webanalyse-Tools wie bspw. Google Analytics genutzt. 

Transfer Learning
Ein Modellierungsansatz, der das bei einem Problem erworbene Wissen nutzt, um ein anderes oder verwandtes Problem zu lösen, wodurch der Bedarf an signifikanten zusätzlichen Trainingsdaten und Berechnungen verringert wird.

Translation Management
Translation Management, zu Deutsch Übersetzungsmanagement, beschreibt die Automatisierung von Übersetzungsprozessen während der Produktion von Inhalten in verschiedenen Sprachen. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Translation Management System, kurz TMS, bezeichnet.

Trello
Trello ist ein auf Kanban basierender Onlinedienst der Firma Atlassian für die Aufgabenverwaltung, um die teamübergreifende Zusammenarbeit zu unterstützen. Mit Trello können Nutzer Aufgabenzettel in Spalten anlegen, die für einzelne Arbeitsphasen stehen. 

TMS
TMS ist die Abkürzung für Translation Management System. Hierbei handelt es sich um eine Software zur Zentralisierung und Automatisierung von Übersetzungsworkflows. Mittels TMS (z.B. Across oder Trados) können Übersetzungsaufträge erstellt und an Übersetzungsdienstleister, Terminologen, Lektoren und Korrektoren übermittelt werden. Daneben lassen sich TMS an verschiedene Systeme wie bspw. ein PIM-System anbinden.

Touchpoint
Als Touchpoint werden im Marketing alle möglichen Kontaktpunkte bezeichnet, mit denen ein potenzieller oder bestehender Kunde mit einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt in Berührung kommt. Daher werden Touchpoints auch als Berührungspunkte bezeichnet. Touchpoints können sowohl digital (Website, Apps, Social Media Präsenz etc.) sein als auch offline bzw. vor Ort (Ladengeschäft, Service-Schalter etc.). Unterschieden werden sie in direkte und indirekte Touchpoints. Bei den direkten Touchpoints handelt es sich um steuerbare Berührungspunkte, die ein Unternehmen selbst beeinflussen kann, da die Kommunikation unmittelbar zwischen dem Kunden und dem Unternehmen stattfindet (SEA, Newsletter, Messeauftritte etc.). Zu den indirekten Touchpoints zählen hingegen alle Berührungspunkte, die ein Unternehmen nicht oder nur gering steuern kann, da in der Kommunikation eine indirekte Ebene zwischengestaltet ist (Bewertungsportale, Empfehlungen, redaktionelle Berichte etc.). Die Summe der Touchpoints bildet die Customer Journey.  

Twitter
Twitter ist eine Social Media Plattform, die als Kommunikationsmittel von Kurznachrichten zwischen Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen genutzt werden kann. Alle Mitteilungen (auch Tweets genannt) haben eine maximale Länge von 280 Zeichen.

– U –


Unbeaufsichtigtes Lernen
Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt.

Unique Selling Proposition
Siehe hierzu USP

User-Experience (UX)
Mit dem Begriff User-Experience (UX) wird das psychologische und physiologische Erlebnis eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Marke oder einer Einrichtung bezeichnet.

USP
USP ist die Abkürzung für Unique Selling Proposition. Im Marketing bezeichnet es ein Nutzenversprechen bzw. ein herausragendes Merkmal, womit sich Produkte oder Dienstleistungen von ähnlichen Angeboten der Konkurrenten abheben. Ziel ist es, hiermit den potenziellen Kunden zum Kauf anzuregen. USP wird auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnet. 

– Ü –


Überwachtes Lernen
Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt. 

– V –


V-Commerce
V-Commerce (auch Voice Commerce oder Voice-Powered-Commerce genannt) ist ein Teilbereich des Conversational Commerce, bei dem Waren oder Dienstleistungen über Sprachassistenten (z.B. Alexa, Siri oder Google Assistant) angeboten und verkauft werden. Benutzer von Smart Devices können einfach per Sprachbefehl Waren oder Dienstleistungen ordern.  .

Verarbeitung natürlicher Sprache
Befähigung von Maschinen, Sprache zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren.

Versandhandel
Der Versandhandel ist eine Form des Handels, welcher über Distanz erfolgt (siehe Distanzhandel). Die Ware wird durch unpersönliche Kommunikationsmittel angeboten (z.B. Kataloge), welche nach Kauf über Zustelldienste versandt wird. Die Bezahlung erfolgt nicht bar. Je nach Zielgruppe wird der Versandhandel in B2B und B2C unterschieden. Auch wird der Versandhandel nach dem angebotenen Sortiment in Spezialversender und Universalversender unterteilt. 

Verstärktes Lernen (Reinforcement learning)
Ein Bereich des maschinellen Lernens, der sich mit der Entwicklung von Software-Agenten befasst, die zielorientiertes Verhalten durch Versuche und Fehler in einer Umgebung lernen, die Belohnungen oder Strafen als Reaktion auf die Handlungen des Agenten (als „Richtlinie“ bezeichnet) zur Erreichung dieses Ziels vorsieht.

Voice Commerce
Siehe hierzu V-Commerce

VR (Virtual Reality)
VR steht für „Virtual Reality“ und bezeichnet eine computergenerierte, interaktive Wirklichkeit.

– W –


Web Client
Ein Web Client stellt im Client-Server-Modell des World Wide Webs die Benutzerseite des Webs dar. Daher werden Web Clients auch Browser genannt. Die Kommunikation untereinander findet nach dem Request-Response-Verfahren (Frage-Antwort-Verfahren) statt. Der Web Client stellt per HTTP eine Anfrage an den Web Server und empfängt über HTML die Antwort.

Web Content Management (WCM)
Siehe hierzu Content Management System (CMS)

Webcrawler
Siehe hierzu Crawler

Webserver
Ein Webserver überträgt Dokumente an Clients wie z. B. Webbrowser. Als Webserver kann die Hardware mit Webserver-Software oder nur die Webserver-Software an sich verstanden werden. Webserver finden ihre Anwendung lokal wie in einem firmeninternen Intranet aber überwiegend als WWW-Dienst im Internet.

Webshop
Ein Webshop oder auch Onlineshop, ist eine Website um Produkte oder Dienstleistungen über das Internet (WWW) zu verkaufen (elektronischer Handel bzw. E-Commerce). Die Webseiten basieren dabei auf einem Shop-System.

Web-to-Print
Unter Web-to-Print versteht man die vorlagenbasierte Gestaltung und Individualisierung von Werbemitteln ohne Kenntnisse in spezieller Grafiksoftware. Web-to-Print ist ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Web-to-Publish
Unter Web-to-Publish versteht man die webbasierte Erstellung und Übermittlung von Dokumenten für verschiedene Ausgabekanäle (Print, Online, Mobile). Web-to-Print, welches rein auf Printmedien bezogen ist, ist dabei ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Whitelist
Eine Whitelist, auch weiße Liste oder Positivliste genannt, bezeichnet im E-Mail-Marketing eine Liste von vertrauenswürdigen E-Mail-Absendern. Personen oder Unternehmen, die in einer Whitelist eingetragen und als vertrauenswürdig eingestuft sind, können E-Mails direkt in das Postfach der Empfänger versenden, ohne als Spam markiert zu werden. Das Gegenteil hierzu bildet die Blacklist.

Work-Breakdown-Structure (WBS)
Unter dem Begriff Work-Breakdown-Structure (WBS) versteht man im Deutschen einen Projektstrukturplan (PSP), der alle Aufgaben visualisiert, die für die Durchführung eines Projekts erforderlich sind, und diese in Arbeitspakete und Teilaufgaben unterteilt. Für Projektmanager bildet ein PSP die Grundlage für die Termin-, Ablauf-, Ressourcen- und Kostenplanung.

Workflow Management
Bei einem Workflow handelt es sich um eine Arbeitsabfolge. Ein Workflow stellt die Reihenfolge der entsprechenden, zusammengehörenden Arbeitsschritte dar und besteht aus einem Startereignis und Endergebnis. Die Methodik dahinter wird als Workflow Management bezeichnet. Es hat zum Ziel, die optimalen Arbeitsabläufe zu gestalten, zu koordinieren und den Status der Bearbeitung zu überprüfen. Da Workflow Management die operative Ebene darstellt, ist es nicht gleichzusetzen mit Prozess Management. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Workflow Management System bezeichnet.

WWW
WWW ist eine Abkürzung für World Wide Web. Es ist ein Teil bzw. ein Dienst des Internets, um Webseiten bereitzustellen. Die Inhalte einer Website werden dabei über einen Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer oder Chrome) dargestellt.

– X –


Xing
Xing ist eine kostenfreie Social Media Plattform für Karriere und Beruf. Anders als LinkedIn hat es einen starken Fokus auf deutschsprachige Benutzer.

XML
XML steht für “Extensible Markup Language” und bedeutet zu Deutsch “Erweiterbare Auszeichnungssprache“. Hierbei handelt es sich um ein textbasiertes Format, um strukturierte Informationen auszutauschen. XML ist vom älteren Standard “SGML (Standard Generalized Markup Language), abgeleitet und dient als Auszeichnungssprache, wie HTML, zur Markierung von Daten. Der Unterschied zu HTML besteht darin, das XML für die Strukturierung und die Bedeutung der Daten verwendet wird, während sich HTML auf die visuelle Aufbereitung und das Verhalten der Daten im Web fokussiert.

– Y –


YouTube
Die Social Media Plattform Youtube ist das populärste Internet-Videoportal weltweit und ermöglicht Nutzern, kostenfrei Videos zu veröffentlichen, anzuschauen und zu bewerten.

– Z –


Zielgruppe
Eine Zielgruppe bezeichnet eine Teilmenge an Menschen, die mit Marketing-Maßnahmen erreicht werden sollen. Per Marktsegmentierung wird der Gesamtmarkt dabei in Käufergruppen mit ähnlichen Merkmalen unterteilt. Die Hauptkriterien bei der Marktsegmentierung bilden dabei Demografie, Geografie, Psychografie und Verhalten, die sich wiederum weiter schlüsseln lassen. Die Weiterentwicklung der Zielgruppen bilden die Buyer Personas.

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