Marketing Glossar

Die wichtigsten Begriffe im Omnichannel-marketing

In unserem Marketing Glossar finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe aus dem Omnichannel-Marketing verständlich erklärt.

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Affiliate
Affiliates, engl. Partner, bewerben auf ihren Websites Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Bei erfolgreichem Verkauf erhalten die Affiliates eine Provision durch das jeweilige Unternehmen.

Analytics
Bei Analytics handelt es sich um Analysen. Mithilfe von Analysen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dies kann sowohl rückwirkend sein, um Sachverhalte herauszuarbeiten oder auch zukunftsorientiert erfolgen, um mithilfe von KI Vorhersagen zu treffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Data Analytics und Business Analytics. Obwohl es sich bei beiden um die Veredelung und Auswertung von Daten handelt, beschäftigt sich Business Analytics ausschließlich mit der Nutzung von Unternehmensdaten. Data Analytics hingegen ist nicht auf geschäftliche Anwendungen beschränkt und wird in verschiedenen Bereichen (z.B. Wissenschaft) verwendet. Die Methoden der Analyse lassen sich in vier Kategorien einteilen: Descriptive, Diagnostic, Predictive und Prescriptive Analytics.

Apps
App ist die englische Abkürzung für Appplication. Es handelt sich um eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte oder mobile Betriebssysteme.

Asset
Siehe hierzu Media Asset

Augmented Reality (AR)
Augmented Reality (kurz AR), zu Deutsch erweiterte Realität, ist ein Konzept, um die reale Welt mittels technischer Geräte um virtuelle Aspekte zu erweitern. Bei den virtuellen Aspekten kann es sich um Texte, Grafiken, Bilder oder Videos handeln.

-B-

Back-End
Als Back-End wird der Hintergrund einer Software bezeichnet. Im Gegensatz zum Front-End werden hier die Daten einer Anwendung verarbeitet und gespeichert.

BI
BI steht für Business Intelligence. Hierbei handelt es sich um einen technologiegetriebenen Prozess, um Daten zu analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen dienenden Anwendern fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Big Data

Unter Big Data, im deutschsprachigen Raum auch als „Massendaten“ gebräuchlich, bezeichnet man große, unstrukturierte Daten, die Konsumenten und Unternehmen täglich über Systeme, Mobilgeräte und elektronische Sensoren generieren. Da der Datenumfang zu groß und zu komplex ist, um diese händisch zu verarbeiten, werden die Daten mithilfe geeigneter Softwarelösungen gespeichert, verwaltet und analysiert.

Blacklist
Eine Blacklist, auch schwarze Liste oder Negativliste genannt, ist das Gegenteil einer Whitelist. Es handelt sich hierbei um eine Liste, die anhand bestimmter Kriterien IP-Adressen oder Domains als Spam einstuft. E-Mails von Absendern aus einer Blacklist werden als Spam erkannt und automatisiert blockiert.

BMEcat
BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat speziell für das Katalogmanagement. Hiermit lassen sich Katalog- und Produktdaten zwischen Unternehmen austauschen. BMEcat wurde auf Initiative des “Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)” entwickelt, daher das Kürzel “BME”, und basiert auf dem Format XML.

Brand Management
Brand Management ist der englische Begriff für Marken Management. Hierunter versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke mit dem Ziel, die eigene Leistung von den Leistungen der Mitbewerber abzuheben.

Briefing Modul
Das Wort „Briefing“ ist ein Anglizismus und bedeutet Einweisung. Hierbei handelt es sich um eine schriftliche oder mündliche Unterrichtung zu einem Projekt, um alle benötigten Informationen zur Ausführung einer Aufgabenstellung festzuhalten. Das Briefing stellt die Grundlage für eine Projektdefinition zwischen den Beteiligten dar. Werden Briefings digitalisiert ausgeführt, so nennt man die entsprechende Software „Briefing Modul“. Mithilfe der Software lassen sich Werbemittel und Flächen wie Kataloge oder Banner frei oder auf Basis von Vorlagen (Templates) planen.

Browser
Ein Browser oder auch Webbrowser genannt ist eine Software, die für die grafische Darstellung des Internets bzw. von Webseiten zuständig ist. Der Web-Browser stellt als Web-Client die HTTP-Anfragen an einen Webserver, der diese mit einem HTML-Dokument beantwortet. 

Business-to-Business (B2B)
Hierbei handelt es sich um Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen bzw. von Unternehmen zu Unternehmen.

Business-to-Customer (B2C)
Im Gegensatz zum B2B handelt es sich hier um Geschäftsbeziehungen zum Endkunden bzw. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

-C-

Cloud
Die Cloud, zu Deutsch Wolke, bezeichnet die Möglichkeit, externe Rechenleistungen über sogenannte Provider (Anbieter) zu nutzen. Bei den Leistungen kann es sich um Software, Daten oder Dienstleistungen handeln, die in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt werden.

Cloud-Hosting
Unter Cloud-Hosting versteht man Hosting-Services, die auf einer Cloud-Infrastruktur basieren. Die Daten befinden sich im Cluster (Serververbund) statt lokal auf eigenen Servern.

Cluster
Im Bereich der Informationstechnik steht ein Cluster für eine Anzahl eigenständiger Computer, die miteinander vernetzt sind.

Content Management System (CMS)
Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die es Anwendern ermöglicht, eine Website ohne Programmierkenntnisse zur erstellen und zu pflegen.

Corporate-Design
Corporate-Design, nicht zu verwechseln mit der Corporate Identity, ist das visuelle Auftreten eines Unternehmens. Es beinhaltet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation, wie zum Beispiel das Logo, die Hausfarbe oder auch die Typografie, um die Corporate Identity sowohl nach außen als auch nach innen zu unterstützen. Um dieses Bild ganzheitlich umzusetzen, werden Gestaltungsrichtlinien festgelegt, in deren die Gestaltungskonstanten festgeschrieben sind und ihren Anwendungsbereichen zugeteilt werden.

Cross Media Publishing
Unter Cross Media Publishing versteht man das medienübergreifende (Print, Online, Mobile etc.) Publizieren von Inhalten auf Basis medienneutraler Daten.

CSV

CSV, kurz für Comma-separated values (= durch Komma getrennte Werte), ist ein Dateiformat für einfach strukturierte Daten. Die Kernaufgabe von CSV-Dateien ist es, den Aufbau einer Textdatei für dessen Speicherung zu beschreiben. Dadurch besteht die Möglichkeit Daten, Listen oder Tabellen zusammen zu führen, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Daneben wird CSV auch für den Import und Export von Daten aus unterschiedlichen Systemen verwendet. Wie der Name “Comma-seprated values” suggeriert, werden Kommata zur Trennung der Datensätze verwendet.

Customer Journey
Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines Kunden über verschiedene Kontaktpunkte bzw. Touchpoints, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Customer Relationship Management System (CRM)
Bei einem Customer Relationship Management System, kurz CRM, handelt es sich um eine Software für das Kundenbeziehungsmanagement. Im Fokus steht der Aufbau und die Pflege der Beziehung zu bestehenden und potentiellen Kunden.

-D-

DAM
DAM steht für Digital Asset Management. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung MAM bzw. Media Asset Management bekannt.

Database Publishing
Siehe hierzu Printausleitung

Datenbank
 Eine Datenbank ist ein zentraler Speicherort für eine große Menge an Daten, die mit einem elektronischen System organisiert und strukturiert werden. Datenbanken sind für eine effiziente Datenverwaltung verantwortlich. Die Verwaltung der Datenbanken wird meist durch ein Datenbanken-Management-System (DBMS) unterstützt.

Descriptive Analytics
Descriptive Analytics behandelt Daten aus der Vergangenheit und gibt Aufschluss über vergangenheitsbezogene Ereignisse. Aufbereitet in Form von Reporting beantwortet die Descriptive Analytics die Frage nach dem „Was“ bzw. Was ist passiert?

Diagnostic Analytics
Wie bei der Descriptive Analytics ist auch bei Diagnostic Analytics der Blick nach hinten gerichtet. Der Unterschied zu Descriptive Analytics besteht darin, dass hierbei historische Daten mit anderen verglichen werden. Ziel von Diagnostic Analytics ist es, Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen von Zuständen zu klären. Die Frage „Warum ist etwas passiert?“ steht im Fokus.

Dialogmarketing
Dialogmarketing als Teil des Direktmarketings, ist der Überbegriff für alle Marketingmaßnahmen, bei denen Medien mit dem Ziel verwendet werden, eine interaktive Beziehung zu Individuen herzustellen. Der Empfänger soll zu einer individuellen, messbaren Reaktion (Response) veranlasst werden.

Digital Asset Management
Siehe hierzu DAM

Domain
Eine Domain ist der weltweit eindeutige Name einer Website.

Double-Opt-In
Das Double-Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher im Online-Marketing. Der Verbraucher bestätigt in einem zweistufigen Verfahren, dass er einem Abonnement oder dem Erhalt weiterer Informationen zugestimmt hat.

-E-

EAI
Das Akronym EAI steht für „Enterprise Application Integration“ und ermöglicht die Integration verschiedener Geschäftsanwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Das Besondere an EAI ist, dass es als zentrale Plattform fungiert und mit den einzelnen Systemen direkt verbunden ist.

E-Commerce
E-Commerce, kurz für Electronic Commerce oder auch elektronische Geschäftsabwicklung, nennt man den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen, wie zum Beispiel einen Web-Shop oder Marktplätze wie bspw. Amazon. Unter den Begriff fallen auch Geschäftsprozesse, wie Onlinebanking, die über elektronischem Wege durchgeführt werden.

End-User
Ein End-User, zu Deutsch Endbenutzer oder Endanwender, ist in der Informationstechnik eine Person, für die ein Hard- oder Softwareprodukt entwickelt wurde.

ERP
ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning, zu Deutsch Geschäftsressourcenplanung. Es umfasst alle betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens, die zur Führung und Steuerung notwendig sind. Ein ERP-System ist die entsprechende Software zur Unterstützung der Geschäftsressourcenplanung.

Excel
Bei Excel bzw. Microsoft Excel, handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm aus der Microsoft Office Familie (u. a. Word, PowerPoint) gehört.

Export
Bei einem Export, speziell Datenexport, handelt es sich um die Ausgabe von Daten aus einem System. Der Export kann dabei als Datenüberführung in ein anderes Programm oder als Formatkonvertierung erfolgen.

-G-

GUI
GUI ist ein Akronym für Graphical User Interface, zu Deutsch “grafische Benutzerschnittstelle oder “grafische Benutzeroberfläche”.  Sie dient zur Kommunikation zwischen Computern und Anwendern bzw. ermöglicht die Bedienung von Software mittels grafischer Symbole und Steuerelemente statt Textbefehle. Am Computer erfolgt die Steuerung meist über die Maus, an Smartphones oder Tablets hingegen durch die Berührung des Touchscreens per Finger oder Stift.

-H-

Hosting
Hosting bezeichnet eine Dienstleistung zum Betrieb von Software oder Internetdiensten.

HTML
HyperText Markup Language ist eine Auszeichnungssprache. Diese wird verwendet um einen logischen und strukturierten Aufbau, in einem Dokument für das Internet zu erzeugen.

-I-

Import
Bei einem Import, speziell Datenimport, werden vorhandene Daten oder Dateien in ein System eingespielt und übertragen.

-K-

KI
KI, auch artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.) ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden.

KPI
KPI ist eine Abkürzung für „Key Performance Indicator“. Hiermit sind Schlüssel- oder Leistungsindikatoren gemeint, mit denen die erbrachte Leistung bzw. der Erfüllungsgrad von Zielsetzungen ermittelt werden kann.

-L-

Landing Page 
Als Landing Page wird eine Website bezeichnet, die zu speziellen Zwecken bzw. für Kampagnen erstellt wurde. Sie besteht meist nur aus einer Seite, ist zeitlich befristet und von der eigentlich Websitestruktur getrennt. Ziel der Landing Page ist es, Besucher, die über externe Verlinkungen generiert werden, zu bestimmten Conversions (Aktionen) zu führen. Je nach Zieldefinition können dies sein: Leadgenerierung, Produktverkauf oder das Teilen von Inhalten.

-M-

MAM
MAM steht für Media Asset Management und beschreibt die zentrale Speicherung, effiziente Verwaltung und medienneutrale Bereitstellung von digitalem Content, den sogenannten Media Assets. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung DAM bzw. Digital Asset Management bekannt.

Mailing
Bei einem Mailing handelt es sich um eine postalische Massensendung von Werbebotschaften. Es ist ein klassisches Werbemittel im Direktmarketing in Form von Werbebriefen, Prospekten, Broschüren, Antwortkarten, Versandumschlägen oder einer Kombination aus den vorher genannten. Die Aussendungen können dabei persönlich adressiert, teiladressiert oder als Wurfsendung den Empfängern zugestellt werden. Werden die Werbebotschaften hingegen digital bzw. per E-Mail verschickt, so spricht man vom E-Mailings. Dabei sind E-Mailings, im Gegensatz zu regelmäßig erscheinenden Newslettern, eine zeitlich begrenzte Aktion.

Marketing Automation
Unter Marketing Automation oder Marketing-Automatisierung versteht man die softwaregestützte Automatisierung von Marketingprozessen. Die Softwarelösungen können dabei sowohl in der Kreation von Content und Werbemitteln, in der Erstellung und Ausspielung von Produktinformationen oder auch bei der Umsetzung von Kampagnen Anwendung finden. Bei letzterem werden dabei verhaltensbezogene Daten registriert und mit Informationen angereichert, um automatisiert individuelle Kampagnen auszuspielen.

MDM
MDM ist eine Abkürzung und steht für Master Data Management. Es ist auch unter dem Begriff Stammdatenmanagement bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der alle Stammdaten bzw. geschäftskritischen Grunddaten eines Unternehmens mit einem Referenzpunkt verknüpft werden. Ziel ist es, die Qualität der Stammdaten zu verbessern, Redundanzen zwischen verschiedenen Systemen zu vermeiden und einen optimierten Datenaustausch zu ermöglichen.

Media Asset Management
Siehe hierzu MAM

Media Asset
Media Asset ist dabei ein Oberbegriff für jede digitale Medienart. Im Einzelnen kann ein Media Asset ein Bild, ein Foto, eine Grafik, ein Schaubild, eine Video- oder Audiodatei, ein Textbaustein aber auch ein ganzes Dokument sein.

Medienkanäle
Medienkanäle sind Träger von Informationen und werden als Kommunikationsmittel für Menschen verwendet. Sie können kann dabei sowohl digital als auch analog sein. Beispiele für einzelnen Kanäle sind Printmedien wie Kataloge oder Prospekte, Social Media, Webseiten oder das Fernsehen.

 

MLM
MLM ist die Abkürzung für Multi Language Management. Es ermöglicht Unternehmen eine professionelle Kommunikation in anderen Ländern bzw. in anderen Sprachen.

Monitoring
Unter Monitoring, auf Deutsch „Dauerbeobachtung“, versteht man die Überwachung von Prozessen und Vorgängen mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Es findet Anwendung in den Bereichen IT, Marketing, Medizin und Naturwissenschaften. Ist von IT-Monitoring die Rede, so ist die Überwachung eines Systems auf seine Funktionalitäten gemeint, um Ausfälle und deren Quelle schnellstmöglich zu erkennen. Im Marketing versteht man unter Monitoring das Überwachen der KPIs (z.B. die Anzahl an Kaufabschlüssen in einem Online-Shop).

MRM
MRM steht für Marketing Resource Management oder Marketingressourcenmanagement. Hier handelt es sich um Prozesse und Methoden zur Steuerung und Optimierung der internen und externen Marketing- und Kommunikationsressourcen. Die entsprechende software-seitige Unterstützung wird als MRM-System bezeichnet.

Multichannel
Multichannel-Marketing, zu Deutsch Mehr- oder Multikanalstrategie, ist die Disziplin der Führung von Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen über mehrere Medienkanäle hinweg. Das Ziel ist, durch die breitgefächerte Kanalnutzung, viele Personen anzusprechen die unterschiedliche Channel-Präferenzen aufweisen. Offline-Maßnahmen wie Printanzeigen, Sponsoring, Messen & Events oder Direkt-Vertrieb aber auch Online-Maßnahmen wie SEM, Social-Media-Marketing, Display-Ads, Online-PR oder E-Mail-Marketing, sind entsprechende Möglichkeiten zur Nutzung der Kanäle. Multichannel-Marketing besteht häufig aus dem Mix von On-und Offline-Maßnahmen. Im Gegensatz zum Omnichannel-Marketing werden die Kanäle unabhängig voneinander bespielt und stehen daher nicht in Wechselbeziehung zueinander. 

-O-

Omnichannel-Marketing
„Omni“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jede“ oder „alle“. In Ergänzung zu den Channels, also den Kanälen, bezeichnet es im Marketing das Einbeziehen aller Touchpoints in der Kundenansprache. Bei den Touchpoints, die neben den Offline- auch die Online- beziehungsweise digitalen Kanäle umfassen, handelt es sich sowohl um die Vertriebs- als auch um die Informationskanäle

Online-Katalog
Ein Online-Katalog ist die digitale Version einer Print-Publikation. Online-Kataloge sind mit Zusatzfunktionen verbunden wie z.B. Suchen, Seitenübersichten oder einer direkten Verknüpfung mit Online-Shops.

On-Premises
On-Premises oder On-Prem ist ein Softwarenutzungsmodell „in den eigenen Räumlichkeiten“ des Anwenders. Gemeint ist, dass kommerzielle Software, ob gekauft oder gemietet, nicht auf den Servern des Anbieters bereitgestellt wird, sondern beim Anwender selbst betrieben wird. Dies kann sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in gemieteten Servern in Rechenzentren erfolgen. Das Gegenstück zu On-Premises ist Software-as-a-Service (SaaS).

Open Source
Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode offen ist und von Dritten eingesehen und kostenfrei genutzt werden kann.

-P-

PEO
PEO ist eine Abkürzung für „Product Export Option“. Hiermit sind Filter auf Artikel oder Produkte des OMN gemeint, um z.B. unterschiedliche Preise oder Texte für ein Werbemittel oder für einen Webshop definieren zu können.

PIM
PIM ist eine Abkürzung und steht für Product Information Management. Gemeint ist die Verwaltung aller produktdefinierenden Informationen und deren Bereitstellung für den Einsatz in Ausgabekanälen. Diese Informationen umfassen neben den klassischen Produktstammdaten (Artikelpreis, technische Spezifikationen etc.) auch Werbetexte und dazugehöriges Bildmaterial. Die unterstützende Technologie lautet PIM-System.

Plug-In
Bei Plug-Ins handelt es sich um Softwareerweiterungen, die leicht zu installieren sind und die Standardlösung ergänzen.

PoS
PoS ist die Abkürzung für Point-of-Sale. Es bezeichnet den Verkaufsort von Waren oder Dienstleistungen und funktioniert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden.

Predictive Analytics
Predictive Analytics, auch bekannt unter Advanced Analytics, ist eine Analysemethode, die sich mit der wahrscheinlichen Zukunft befasst. Es wird versucht, Tendenzen zu ermitteln, Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen und zukünftige Trends möglichst genau vorherzusagen. Die Frage „Was könnte bzw. wird in Zukunft passieren?“ steht im Fokus.

Prescriptive Analytics
Prescriptive Analytics befasst sich ebenso wie die Predictive Analytics mit der Zukunft. Wobei Predictive Analytics Eintrittswahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ermittelt, geht Prescriptive einen Schritt weiter und empfiehlt Entscheidungen, um zum optimalen Ergebnis zu führen oder Risiken zu minimieren. Die Frage hinter Prescriptive Analytics ist: Welche Handlungen sind für ein bestimmtes Ergebnis auszuführen?

Printausleitung
Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell.

Print-Publishing
Unter Print-Publishing versteht man das Publizieren von Printmedien (z.B. Kataloge, Preislisten, Datenblätter, Dokumentationen) auf der Grundlage medienneutraler Daten.

Produktkommunikation
Bei der Produktkommunikation handelt es sich um Marktkommunikationsmaßnahmen, bei denen das zu vertreibende Produkt im Fokus steht. Hauptaufgabe ist die strukturierte Aufbereitung, Anreicherung und Verbreitung von produktrelevanten Informationen in den entsprechenden Kanälen.

Prozess Management
Prozess Management ist eine Methodik, um Abläufe innerhalb des Workflow Managements zu analysieren und kontinuierliche zu verbessern. Im Gegensatz zum Workflow Management, welches auf operativer Ebene angesiedelt ist, stellt Prozess Management die fachlich-konzeptionelle Ebene dar.

PWA
PWA steht für „Progressive Web App“ und ist eine Methode der App-Entwicklung. Sie ermöglicht die Eigenschaften von Apps auf Webseiten. Diese Symbiose wurde entwickelt, um die doppelte Entwicklung überflüssig zu machen. Eine responsive oder mobile Website und eine zusätzliche native App, können in einem Schritt erstellt werden. PWA lässt sich ohne das Downloaden einer App verwenden, da diese über URLs aufgerufen werden. Daneben kann eine PWA im Gegensatz zur klassischen Web-App offline verwendet werden.

PXM
PXM ist eine Abkürzung und steht für Product Experience Management. Es ergänzt das PIM um den Bereich der Kontextuierung. Gemeint ist hier, dass die beschreibenden Texte und Medien eines Produktes je nach Kontext dem Kunden individuell bzw. auf seinen Anwendungsfall bezogen bereitgestellt werden. Die technischen Daten eines Produktes bleiben hiervon unberührt. PXM, als weiterer Prozessschritt zwischen der Produktdatenanreicherung und der Produktdatenverteilung, unterstützt den Informationsbedarf der Kunden nach unterschiedlichem Nutzen.

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Reifegrad-Modell
Bei dem Reifegrad-Modell handelt es sich um Pflegestufen von Produktinformationen bezogen auf den jeweiligen Ausgabekanal.

REST API
REST API ist eine Abkürzung aus den beiden Begriffen „REST“ für REpresentational State Transfer und „API“ für Application Programming Interface. Bei der REST API handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die den Austausch von Informationen auf verschiedenen Systemen – insbesondere für Web-Services – ermöglicht. Dabei orientiert sich die REST API an den Paradigmen und dem Verhalten des World Wide Web (WWW).

Rich Client
Rich Client, meist auch unter Smart-Client bekannt, ist eine Clientanwendung , diet bestimmte Standardfunktionen clientseitig, also an den Arbeitsplatzrechnern ausführt und die komplexen Applikationen den verbundenen Servern überlässt. Unter Rich Client versteht man auch eine Software, die applikationsspezifische Funktionalität wie die GUI (grafische Benutzerschnittstelle) und die Struktur des Softwaresystems direkt beim Client in der Desktop-Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen umsetzt.

-S-

SaaS (Software-as-a-Service)
SaaS ist die Abkürzung für Software-as-a-Service. Es handelt sich hier um einen Teilbereich des Cloud Computings und stellt ein Softwaremodell dar, das es dem Anwender ermöglicht, Software über einen Webbrowser zu nutzen. Betrieben und gewartet wird die Software dabei beim jeweiligen Anbieter. Das Gegenstück zu Software-as-a-Service (SaaS) ist On-Premises.

Schnittstelle
Eine Schnittstelle, speziell eine Software-Schnittstelle, bildet den Teil einer Software, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Lösungen ermöglicht. Mittels Schnittstellen wird ein Übergang geschaffen, womit Systeme in der Lage sind miteinander zu kommunizieren.

SEA
SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet Werbung in Suchmaschinen wie zum Beispiel Google.

SEO
SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization. Hierbei handelt es sich um die stetige Optimierung der eigenen Website, um in den organischen Suchen ein besseres Ranking bzw. ein besseres Listing zu erzielen.

Service Desk
Ein Service-Desk ist ein Issue-Tracking-System bzw. Ticketsystem. Hierbei handelt es sich um eine Software für den Empfang, Bestätigung, Klassifizierung und Bearbeitung von Kundenanfragen in Form von Tickets bzw. Fälle.

Sitemap
Eine Sitemap ist eine hierarchische Struktur einer Website.

SLA (Service-Level-Agreement)
SLA ist die Abkürzung für Service-Level-Agreement (deutsch: Dienstgütevereinbarung). Hierbei handelt es sich um einen Vertrag für wiederkehrende Dienstleistungen zwischen dem Auftraggeber und dem Dienstleister. Das Besondere an einem SLA ist, dass die Service-Stufe bzw. Dienstgüte der zu erbringenden Dienstleistung festgehalten wird (z.B. Verfügbarkeit, Reaktionszeit etc.).

SOAP
SOAP, ursprünglich für “Simple Object Access Protocol”, ist ein Netzwerkprotokoll, das eine Datenübermittlung zwischen Systemen im Web erlaubt. Es dient als Verbindungspunkt zwischen dem Client und einem Server und ermöglicht die Dienste des Servers auszuführen.

SQL
SQL ist eine Abkürzung und steht für „Structured Query Language“. Hierbei handelt es sich um eine Standard-Programmiersprache für Datenbanken. Mittels SQL können sowohl Datenbankstrukturen in relationalen Datenbanken erstellt als auch die darauf basierenden Datenbestände bearbeitet und abgefragt werden.

Stammdatenmanagement
siehe Definition bei MDM (Master Data Management).

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Template
Ein Template ist eine Vorlage. Sie bildet, als vordefinierte Vorlage mit Design- und Layoutelementen, die Basis für die Gestaltung von bspw. Dokumenten, Websites, Katalogen oder Broschüren. Mithilfe von Templates können Anwender die entsprechenden Vorlagen mit grafischen, textuellen oder multimedialen Inhalten befüllen und fertigstellen.

Translation Management
Translation Management, zu Deutsch Übersetzungsmanagement, beschreibt die Automatisierung von Übersetzungsprozessen während der Produktion von Inhalten in verschiedenen Sprachen. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Translation Management System, kurz TMS, bezeichnet.

TMS
TMS ist die Abkürzung für Translation Management System. Hierbei handelt es sich um eine Software zur Zentralisierung und Automatisierung von Übersetzungsworkflows. Mittels TMS (z.B. Across oder Trados) können Übersetzungsaufträge erstellt und an Übersetzungsdienstleister, Terminologen, Lektoren und Korrektoren übermittelt werden. Daneben lassen sich TMS an verschiedene Systeme wie bspw. ein PIM-System anbinden.

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VR (Virtual Reality)
VR steht für „Virtual Reality“ und bezeichnet eine computergenerierte, interaktive Wirklichkeit.

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Web Client
Ein Web Client stellt im Client-Server-Modell des World Wide Webs die Benutzerseite des Webs dar. Daher werden Web Clients auch Browser genannt. Die Kommunikation untereinander findet nach dem Request-Response-Verfahren (Frage-Antwort-Verfahren) statt. Der Web Client stellt per HTTP eine Anfrage an den Web Server und empfängt über HTML die Antwort.

Webserver
Ein Webserver überträgt Dokumente an Clients wie z. B. Webbrowser. Als Webserver kann die Hardware mit Webserver-Software oder nur die Webserver-Software an sich verstanden werden. Webserver finden ihre Anwendung lokal wie in einem firmeninternen Intranet aber überwiegend als WWW-Dienst im Internet.

Webshop
Ein Webshop oder auch Onlineshop, ist eine Website um Produkte oder Dienstleistungen über das Internet (WWW) zu verkaufen (elektronischer Handel bzw. E-Commerce). Die Webseiten basieren dabei auf einem Shop-System.

Web-to-Print
Unter Web-to-Print versteht man die vorlagenbasierte Gestaltung und Individualisierung von Werbemitteln ohne Kenntnisse in spezieller Grafiksoftware. Web-to-Print ist ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Web-to-Publish
Unter Web-to-Publish versteht man die webbasierte Erstellung und Übermittlung von Dokumenten für verschiedene Ausgabekanäle (Print, Online, Mobile). Web-to-Print, welches rein auf Printmedien bezogen ist, ist dabei ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Whitelist
Eine Whitelist, auch weiße Liste oder Positivliste genannt, bezeichnet im E-Mail-Marketing eine Liste von vertrauenswürdigen E-Mail-Absendern. Personen oder Unternehmen, die in einer Whitelist eingetragen und als vertrauenswürdig eingestuft sind, können E-Mails direkt in das Postfach der Empfänger versenden, ohne als Spam markiert zu werden. Das Gegenteil hierzu bildet die Blacklist.

Workflow Management
Bei einem Workflow handelt es sich um eine Arbeitsabfolge. Ein Workflow stellt die Reihenfolge der entsprechenden, zusammengehörenden Arbeitsschritte dar und besteht aus einem Startereignis und Endergebnis. Die Methodik dahinter wird als Workflow Management bezeichnet. Es hat zum Ziel, die optimalen Arbeitsabläufe zu gestalten, zu koordinieren und den Status der Bearbeitung zu überprüfen. Da Workflow Management die operative Ebene darstellt, ist es nicht gleichzusetzen mit Prozess Management. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Workflow Management System bezeichnet.

WWW
WWW ist eine Abkürzung für World Wide Web. Es ist ein Teil bzw. ein Dienst des Internets, um Webseiten bereitzustellen. Die Inhalte einer Website werden dabei über einen Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer oder Chrome) dargestellt.

-X-

XML
XML steht für “Extensible Markup Language” und bedeutet zu Deutsch “Erweiterbare Auszeichnungssprache“. Hierbei handelt es sich um ein textbasiertes Format, um strukturierte Informationen auszutauschen. XML ist vom älteren Standard “SGML (Standard Generalized Markup Language), abgeleitet und dient als Auszeichnungssprache, wie HTML, zur Markierung von Daten. Der Unterschied zu HTML besteht darin, das XML für die Strukturierung und die Bedeutung der Daten verwendet wird, während sich HTML auf die visuelle Aufbereitung und das Verhalten der Daten im Web fokussiert.