Marketing Glossar

Die wichtigsten Begriffe im Omnichannel-marketing

In unserem Marketing Glossar finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe aus dem Omnichannel-Marketing verständlich erklärt.

-A-

Affiliate
Affiliates, engl. Partner, bewerben auf ihren Websites Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Bei erfolgreichem Verkauf erhalten die Affiliates eine Provision durch das jeweilige Unternehmen.

Analytics
Bei Analytics handelt es sich um Analysen. Mithilfe von Analysen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dies kann sowohl rückwirkend sein, um Sachverhalte herauszuarbeiten oder auch zukunftsorientiert erfolgen, um mithilfe von KI Vorhersagen zu treffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Data Analytics und Business Analytics. Obwohl es sich bei beiden um die Veredelung und Auswertung von Daten handelt, beschäftigt sich Business Analytics ausschließlich mit der Nutzung von Unternehmensdaten. Data Analytics hingegen ist nicht auf geschäftliche Anwendungen beschränkt und wird in verschiedenen Bereichen (z.B. Wissenschaft) verwendet. Die Methoden der Analyse lassen sich in vier Kategorien einteilen: Descriptive, Diagnostic, Predictive und Prescriptive Analytics.

  • Descriptive Analytics:
    Descriptive Analytics behandelt Daten aus der Vergangenheit und gibt Aufschluss über vergangenheitsbezogene Ereignisse. Aufbereitet in Form von Reporting beantwortet die Descriptive Analytics die Frage nach dem „Was“ bzw. Was ist passiert?
 
  • Diagnostic Analytics:
    Wie bei der Descriptive Analytics ist auch bei Diagnostic Analytics der Blick nach hinten gerichtet. Der Unterschied zu Descriptive Analytics besteht darin, dass hierbei historische Daten mit anderen verglichen werden. Ziel von Diagnostic Analytics ist es, Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen von Zuständen zu klären. Die Frage „Warum ist etwas passiert?“ steht im Fokus.
 
  • Predictive Analytics:
    Predictive Analytics, auch bekannt unter Advanced Analytics, ist eine Analysemethode, die sich mit der wahrscheinlichen Zukunft befasst. Es wird versucht, Tendenzen zu ermitteln, Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen und zukünftige Trends möglichst genau vorherzusagen. Die Frage „Was könnte bzw. wird in Zukunft passieren?“ steht im Fokus.

 

  • Prescriptive Analytics:
    Prescriptive Analytics befasst sich ebenso wie die Predictive Analytics mit der Zukunft. Wobei Predictive Analytics Eintrittswahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ermittelt, geht Prescriptive einen Schritt weiter und empfiehlt Entscheidungen, um zum optimalen Ergebnis zu führen oder Risiken zu minimieren. Die Frage hinter Prescriptive Analytics ist: Welche Handlungen sind für ein bestimmtes Ergebnis auszuführen?
 

Apps
App ist die englische Abkürzung für Appplication. Es handelt sich um eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte oder mobile Betriebssysteme.

Asset
Siehe hierzu Media Asset

-B-

Back-End
Als Back-End wird der Hintergrund einer Software bezeichnet. Im Gegensatz zum Front-End werden hier die Daten einer Anwendung verarbeitet und gespeichert.

BI
BI steht für Business Intelligence. Hierbei handelt es sich um einen technologiegetriebenen Prozess, um Daten zu analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen dienenden Anwendern fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Big Data

Unter Big Data, im deutschsprachigen Raum auch als „Massendaten“ gebräuchlich, bezeichnet man große, unstrukturierte Daten, die Konsumenten und Unternehmen täglich über Systeme, Mobilgeräte und elektronische Sensoren generieren. Da der Datenumfang zu groß und zu komplex ist, um diese händisch zu verarbeiten, werden die Daten mithilfe geeigneter Softwarelösungen gespeichert, verwaltet und analysiert.

Brand Management
Brand Management ist der englische Begriff für Marken Management. Hierunter versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke mit dem Ziel, die eigene Leistung von den Leistungen der Mitbewerber abzuheben.

Business-to-Business (B2B)
Hierbei handelt es sich um Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen bzw. von Unternehmen zu Unternehmen.

Business-to-Customer (B2C)
Im Gegensatz zum B2B handelt es sich hier um Geschäftsbeziehungen zum Endkunden bzw. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

-C-

Content Management System (CMS)
Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die es Anwendern ermöglicht, eine Website ohne Programmierkenntnisse zur erstellen und zu pflegen.

Customer Journey
Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines Kunden über verschiedene Kontaktpunkte bzw. Touchpoints, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Customer Relationship Management System (CRM)
Bei einem Customer Relationship Management System, kurz CRM, handelt es sich um eine Software für das Kundenbeziehungsmanagement. Im Fokus steht der Aufbau und die Pflege der Beziehung zu bestehenden und potentiellen Kunden.

-D-

DAM
DAM steht für Digital Asset Management. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung MAM bzw. Media Asset Management bekannt.

Domain
Eine Domain ist der weltweit eindeutige Name einer Website.

Double-Opt-In
Das Double-Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher im Online-Marketing. Der Verbraucher bestätigt in einem zweistufigen Verfahren, dass er einem Abonnement oder dem Erhalt weiterer Informationen zugestimmt hat.

-E-

E-Commerce
E-Commerce kommt aus dem Englischen und ist die verkürzte Form für Electronic Commerce. Es bezeichnet den elektronischen Handel bzw. den Handel über das Internet.

ERP
ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning, zu Deutsch Geschäftsressourcenplanung. Es umfasst alle betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens, die zur Führung und Steuerung notwendig sind. Ein ERP-System ist die entsprechende Software zur Unterstützung der Geschäftsressourcenplanung.

-K-

KI
KI, auch artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.) ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden.

-M-

MAM
MAM steht für Media Asset Management und beschreibt die zentrale Speicherung, effiziente Verwaltung und medienneutrale Bereitstellung von digitalem Content, den sogenannten Media Assets. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung DAM bzw. Digital Asset Management bekannt.

Mailing
Bei einem Mailing handelt es sich um eine postalische Massensendung von Werbebotschaften. Es ist ein klassisches Werbemittel im Direktmarketing in Form von Werbebriefen, Prospekten, Broschüren, Antwortkarten, Versandumschlägen oder einer Kombination aus den vorher genannten. Die Aussendungen können dabei persönlich adressiert, teiladressiert oder als Wurfsendung den Empfängern zugestellt werden. Werden die Werbebotschaften hingegen digital bzw. per E-Mail verschickt, so spricht man vom E-Mailings. Dabei sind E-Mailings, im Gegensatz zu regelmäßig erscheinenden Newslettern, eine zeitlich begrenzte Aktion.

MDM
MDM ist eine Abkürzung und steht für Master Data Management. Es ist auch unter dem Begriff Stammdatenmanagement bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der alle Stammdaten bzw. geschäftskritischen Grunddaten eines Unternehmens mit einem Referenzpunkt verknüpft werden. Ziel ist es, die Qualität der Stammdaten zu verbessern, Redundanzen zwischen verschiedenen Systemen zu vermeiden und einen optimierten Datenaustausch zu ermöglichen.

Media Asset
Media Asset ist dabei ein Oberbegriff für jede digitale Medienart. Im Einzelnen kann ein Media Asset ein Bild, ein Foto, eine Grafik, ein Schaubild, eine Video- oder Audiodatei, ein Textbaustein aber auch ein ganzes Dokument sein.

MLM
MLM ist die Abkürzung für Multi Language Management. Es ermöglicht Unternehmen eine professionelle Kommunikation in anderen Ländern bzw. in anderen Sprachen.

MRM
MRM steht für Marketing Resource Management oder Marketingressourcenmanagement. Hier handelt es sich um Prozesse und Methoden zur Steuerung und Optimierung der internen und externen Marketing- und Kommunikationsressourcen. Die entsprechende software-seitige Unterstützung wird als MRM-System bezeichnet.

-O-

Omnichannel-Marketing
„Omni“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jede“ oder „alle“. In Ergänzung zu den Channels, also den Kanälen, bezeichnet es im Marketing das Einbeziehen aller Touchpoints in der Kundenansprache. Bei den Touchpoints, die neben den Offline- auch die Online- beziehungsweise digitalen Kanäle umfassen, handelt es sich sowohl um die Vertriebs- als auch um die Informationskanäle

Online-Katalog
Ein Online-Katalog ist die digitale Version einer Print-Publikation. Online-Kataloge sind mit Zusatzfunktionen verbunden wie z.B. Suchen, Seitenübersichten oder einer direkten Verknüpfung mit Online-Shops.

Open Source
Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode offen ist und von Dritten eingesehen und kostenfrei genutzt werden kann.

-P-

PIM
PIM ist eine Abkürzung und steht für Product Information Management. Gemeint ist die Verwaltung aller produktdefinierenden Informationen und deren Bereitstellung für den Einsatz in Ausgabekanälen. Diese Informationen umfassen neben den klassischen Produktstammdaten (Artikelpreis, technische Spezifikationen etc.) auch Werbetexte und dazugehöriges Bildmaterial.

Plug-In
Bei Plug-Ins handelt es sich um Softwareerweiterungen, die leicht zu installieren sind und die Standardlösung ergänzen.

PoS
PoS ist die Abkürzung für Point-of-Sale. Es bezeichnet den Verkaufsort von Waren oder Dienstleistungen und funktioniert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden.

PXM
PXM ist eine Abkürzung und steht für Product Experience Management. Es ergänzt das PIM um den Bereich der Kontextuierung. Gemeint ist hier, dass die beschreibenden Texte und Medien eines Produktes je nach Kontext dem Kunden individuell bzw. auf seinen Anwendungsfall bezogen bereitgestellt werden. Die technischen Daten eines Produktes bleiben hiervon unberührt. PXM, als weiterer Prozessschritt zwischen der Produktdatenanreicherung und der Produktdatenverteilung, unterstützt den Informationsbedarf der Kunden nach unterschiedlichem Nutzen.

-S-

SaaS
SaaS ist die Abkürzung für Software-as-a-Service. Es handelt sich hier um einen Teilbereich des Cloud Computings und stellt ein Softwaremodell dar, das es dem Anwender ermöglicht, Software über einen Webbrowser zu nutzen. Betrieben und gewartet wird die Software dabei beim jeweiligen Anbieter.

SEA
SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet Werbung in Suchmaschinen wie zum Beispiel Google.

SEO
SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization. Hierbei handelt es sich um die stetige Optimierung der eigenen Website, um in den organischen Suchen ein besseres Ranking bzw. ein besseres Listing zu erzielen.

Sitemap
Eine Sitemap ist eine hierarchische Struktur einer Website.

Stammdatenmanagement
siehe Definition bei MDM (Master Data Management).

-W-

Webinar
Der Begriff „Webinar“ setzt sich aus den beiden Wörtern „Web“ und „Seminar“ zusammen und wird auch Web-Seminar genannt. Es handelt sich hierbei um ein Seminar, das online über das World Wide Web übertragen wird. Teilnehmer eines Webinars haben die Möglichkeit, Webinare live oder on-demand anzuschauen, wobei bei ersterem das Webinar live abgehalten wird und eine Interaktion mit dem Vortragendenden bietet. Bei einem On-Demand-Webinar werden Aufzeichnungen bereitgestellt, die i.d.R. auf Live-Webinaren basieren. Webinare haben im Gegenzug zu klassischen Veranstaltungen den Vorteil, dass eine Teilnahme unabhängig vom Ort stattfinden kann.

Web-to-Print
Unter Web-to-Print versteht man die Gestaltung und Individualisierung von Werbemitteln ohne Kenntnisse in spezieller Grafiksoftware.