So gewinnen Sie im E-Commerce

Thought Leadership: Best Product Experiences

Was macht guten E-Commerce aus? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben Tobias Marks hierzu befragt. Erfahre, welche fünf wichtigen Zutaten Du benötigst, um erfolgreichen E-Commerce zu betreiben.

„Unternehmen haben heute sehr vielschichtige Herausforderungen zu meistern. Zum einen zwingt sie der globale Wettbewerb, immer neue Vertriebskanäle zu erschließen und nach Wegen zu suchen, die Produkterlebnisse in all diesen Kanälen und auf allen relevanten Plattformen kontinuierlich zu optimieren. Schließlich müssen sich die eigenen Produkte von denen der Konkurrenz abheben und Aufmerksamkeit generieren können. Aber Aufmerksamkeit alleine reicht noch lange nicht aus, um potenzielle Kunden vom Kauf zu überzeugen.

Kunden sind heute auf vielen digitalen Kanälen unterwegs. Sie nutzen mehrere Berührungspunkte, bevor sie kaufen. Deshalb muss die Produkt- und Markenbotschaft überall gleich sein. An jedem Touchpoint sollte das Potenzial für Verkäufe genutzt werden – auch auf Social Media.

Diese Komplexität zu meistern, ist nicht einfach. Es braucht die richtige Software, gute Prozesse im Product Experience Management (PXM) und smarte Funktionen wie KI-Services. Sie erleichtern den Alltag im Marketing, steigern die Effizienz und senken die Fehlerrate. So steigt auch die Qualität der Produktinhalte.

Laut dem Analyst Report 2023 von TGOA wächst der PIM-Markt bis 2030 auf 63,8 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von rund 21 Prozent pro Jahr. Ein wichtiger Treiber: das starke Wachstum im E-Commerce.

PIM ist sicherlich eine Kerndisziplin, die gelöst sein muss, um im E-Commerce erfolgreich zu sein. Es ist aber auch nur ein Element entlang der digitalen Wertschöpfungskette. In diesem Paper beleuchten wir alle essenziellen Bereiche dieser Wertschöpfungskette und erklären, wie sie ineinandergreifen müssen, um Unternehmen bestmöglich in ihren E-Commerce-Vorhaben zu unterstützen.“

Tobias Marks
CCO apollon

Die 5 wichtigsten Zutaten für erfolgreichen E-Commerce

Fünf Elemente machen E-Commerce erfolgreich: perfekte Produktdaten, hochwertige Medien, eine effiziente Supply Chain für Inhalte, ein guter Onlineshop und eine starke Customer Experience. Diese Bereiche schauen wir uns genauer an.

Frau vor einem Schaufenster für Blogartikel So gewinnen Sie im E-Commerce

1. Perfekte Produktdaten

Wie in der Einleitung bereits ausgeführt, ist PIM eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen von Absatzzielen. Dabei ist es erst einmal unerheblich, ob es sich um E-Commerce, Social Commerce, Händlerplattformen oder den stationären Handel handelt. Es braucht vollständige, aktuelle und verlässliche Daten, um ein Produkt bewerben zu können, und je nach Produktportfolio und Vertriebskomplexität kann das nur eine entsprechende Technologie bewerkstelligen.

2. Qualitativ hochwertige
Medien

Im E-Commerce zählen vor allem visuelle Inhalte. Bilder, Videos und 3D-Ansichten ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Sie vermitteln ein Gefühl für Produkt und Marke. Sie sprechen Zielgruppen an und zeigen wichtige Kaufkriterien wie Qualität oder Preis. Mit dem Wachstum von Social Media und Marktplätzen ist auch der Bedarf an digitalen Inhalten stark gestiegen. Je nach Branche braucht es neben Bildern auch Videos, Dokumente oder 3D-Modelle. Ohne ein Digital Asset Management stoßen Firmen hier schnell an Grenzen.

Foto-Shooting Set
Frau vor einem Spiegel sitzend

3. Effizientes Product
Experience Management

Product Experience Management (PXM) beschreibt die digitale Kette vom Import der Daten und Medien bis zu ihrer Aussendung in die Kanäle. Quellen sind etwa Dateiordner, Portale oder ERP-Systeme. Auf dem Weg durchlaufen die Daten verschiedene Tools, Workflows und Teams. Bei schlecht verzahnten Lösungen führt das schnell zu Problemen. Daher ist es wichtig, diese Kette laufend zu verbessern – für ein schnelleres Go-to-Market.

4. Intuitiver Onlineshop

Bei der Wahl des E-Commerce-Systems sollten Sie stets die Customer Journey im Blick haben. Navigation, Produktstruktur, Detailseiten und Checkout müssen darauf abgestimmt sein. Die Regel ist einfach: Je weniger Schritte zwischen erstem Kontakt und Kauf liegen, desto besser. Und je besser jeder Schritt über das Produkt informiert, desto höher die Conversion Rate.

Frau mit Handy und Kreditkarte in der Hand
zwei Schaufensterpuppen

5. Optimale Customer
Experience

Eine gute Customer Journey und ein einfacher Onlineshop zahlen stark auf die Customer Experience ein. Genauso wichtig ist die Produktdarstellung mit passenden Infos, Bildern und Videos. Das Ziel: das Informationsdefizit zum stationären Handel so klein wie möglich halten. Kunden können Produkte online nicht anfassen oder anprobieren. Aber sie können sie aus vielen Blickwinkeln betrachten, Texte lesen und Bewertungen nutzen. Für Anbieter lohnt sich der Aufwand doppelt: durch höhere Verkäufe und weniger Retouren.

PIM und DAM: die Basis

Der schönste Onlineshop bringt nichts, wenn der Product Content nicht optimal auf die Präsentation vorbereitet ist. Die Aufgabe von PXM ist die Erstellung von Product Content aus den Produktdaten im PIM und den digitalen Inhalten im DAM, die Aufbereitung dieses Product Contents – dazu gehört auch die Übersetzung und Lokalisation von Informationen sowie das Content Management, das den fertigen Product Content in Templates gießt – und seine Distribution in die verschiedenen Ausgabekanäle wie den Onlineshop. Da die Qualität und Attraktivität dieses Product Contents durch die Prozesse und Daten im PIM und DAM bestimmt wird, schauen wir uns diese beiden Bereiche nochmals genauer an.

Product Information Management

PIM-Systeme unterstützen alle Prozesse rund um die Vermarktung von Produkten. Sie liefern die nötigen Infos – von Marketingtexten über Beschreibungen bis hin zu Inhalten, die je nach Markt und Kanal angepasst werden.

Die Auswahl des richtigen Systems ist dabei nicht nur wichtig für den Product Content selbst, sondern auch für die internen Arbeitsweisen, die Datenmodellierung und Prozesse sowie für die Wirtschaftlichkeit des PIM im Allgemeinen. Daher ist es wichtig, bei der Systemevaluierung nicht nur die aktuellen Anforderungen zu berücksichtigen, sondern auch die zukünftigen Kommunikationsziele.

Digital Asset Management

DAM-Systeme haben im medialen Zeitalter enorm an Bedeutung gewonnen. Sie ermöglichen es Unternehmen nicht nur, große Massen an Medien sehr effizient zu verwalten und zentral an einem Ort zu speichern. Moderne DAM-Lösungen bieten darüber hinaus eine Vielzahl von hilfreichen Funktionen und Integrationen, um den Arbeitsalltag von Kommunikationsverantwortlichen und Kreativen zu erleichtern.

Digital Assets zu erstellen ist oft aufwändig und teuer. Daher ist es wichtig, sie mehrfach zu nutzen. In DAM-Systemen lassen sich ganze Workflows abbilden. Teams arbeiten dort sicher mit internen und externen Partnern zusammen. Beim Import optimiert das System Bilder automatisch – ganz ohne extra Software.

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KI: die Kür

Um noch schneller am Markt zu sein, lassen sich KI-Services einbinden. Sie übernehmen repetitive Aufgaben im Product Experience Management. So kann KI zum Beispiel Marketingtexte automatisch erstellen und Produktinfos im PIM ergänzen. Zusammen mit automatischer Übersetzung sparen Produktmanager und Marketingteams viel Zeit bei der Pflege von Inhalten.

Auch bei Bildern leistet KI viel. Sie verschlagwortet Fotos und Videos automatisch. Sie schneidet Bilder für jeden Kanal passend zu. Sie retuschiert, maskiert und optimiert im Hintergrund. Richtig eingesetzt, schafft KI mehr Freiraum für die wirklich wichtigen Aufgaben im Marketing.

Selbst ganze Kampagnen kann KI vorbereiten – im Einklang mit dem Corporate Design. Ob Flyer, Kataloge oder E-Mailings: KI übernimmt das Layout. So können Sie schneller reagieren und kommunizieren.

Tobias Marks von apollon

Tobias Marks, CCO apollon

Tobias Marks ist Chief Customer Officer bei apollon. Er unterstützt Kunden bei der Digitalisierung und teilt sein Wissen in den Bereichen Marketing und Sales.

Fazit

Erfolgreiches E-Commerce ist das Zusammenspiel vieler sehr unterschiedlicher Faktoren. Natürlich braucht es einen attraktiven und intuitiven Onlineshop, der die Customer Journey optimal gestaltet. Das ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs, denn der Großteil der Prozesse, die für die Produktvermarktung notwendig sind, liegt unter der Oberfläche in der digitalen Wertschöpfungskette der Unternehmen.

Erst wenn PIM und DAM Hand in Hand arbeiten, greifen alle Teile ineinander. Effiziente Prozesse und der Einsatz von KI-Services sorgen für Tempo. Und wenn die Daten das gewünschte Qualitätsniveau halten, haben Firmen ihr PXM – und damit ihren E-Commerce – wirklich im Griff.

Tatsächlich wird das immer wichtiger – die Anzahl der zu bespielenden Kanäle, Plattformen und Touchpoints steigt und auch die Informationsmenge an jedem einzelnen Interaktionspunkt nimmt zu. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie dazu in der Lage sind, eine solche Komplexität nicht nur zu bewältigen, sondern souverän zu kontrollieren und zu steuern.

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