Product Experience als Teil der Markenstrategie – warum Marke im Produkt GREIFBAR wird
PRODUCT EXPERIENCE MANAGEMENT
Markenführung hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Während früher Kampagnen, Logos und Werbebotschaften im Mittelpunkt standen, wird Marke heute vor allem dort erlebt, wo Kund:innen tatsächlich mit Produkten interagieren. Im digitalen Handel sind das Produktseiten, Marktplatzauftritte, Kataloge, Apps und Self-Service-Portale. Genau an dieser Stelle rückt die Product Experience in den Fokus – und wird zu einem zentralen Bestandteil moderner Markenstrategie.
Wer Product Experience strategisch denkt, weiß: Eine Marke wird heute nicht nur kommuniziert. Sie wird im Produkt erlebt. Dieser Artikel zeigt, warum Product Experience ein wichtiger Hebel für die Marke ist. Er erklärt die Rolle von PXM und wie Firmen Markenwerte gezielt im Produkt verankern.
Marke entsteht im Produkterlebnis
Aus Kundensicht ist ein Produkt häufig der erste und wichtigste Kontaktpunkt mit einer Marke. Bevor ein Gespräch mit dem Vertrieb stattfindet oder eine Marketingkampagne wahrgenommen wird, informieren sich Kund:innen über Produkte: Welche Funktionen bietet es? Wie verständlich sind die Informationen? Wie hochwertig wirken Bilder und Inhalte? Wie konsistent ist die Darstellung über verschiedene Kanäle hinweg?
Diese Erlebnisse prägen das Bild der Marke. Fehlen Infos oder passen sie nicht zusammen, entsteht Unsicherheit. Das schwächt das Vertrauen – auch wenn die Marke eigentlich stark ist. Klare und stimmige Inhalte dagegen stärken die Glaubwürdigkeit.
Das zeigt: Product Experience folgt nicht der Marke nach. Sie macht die Marke erst greifbar.
Product Experience Management als strategisches Instrument
Product Experience Management (PXM) ist ein Ansatz, Produkte gezielt zu zeigen. Dabei werden sie für jede Zielgruppe, jeden Kanal und jeden Kontext passend und einheitlich aufbereitet. PXM bringt Daten, Medien und Inhalte zu einem stimmigen Erlebnis zusammen.
Für die Marke spielt PXM eine zentrale Rolle. Es sorgt dafür, dass Werte der Marke nicht abstrakt bleiben. Sie werden im Alltag der Produkte sichtbar. Ton, Tiefe, Bilder und Aufbau lassen sich gezielt steuern und an die Marke anpassen.
So wird PXM zur Brücke zwischen Marke und Handel. Es verbindet Strategie mit Praxis.

Markenkonsistenz als Erfolgsfaktor
Ein zentrales Ziel jeder Markenstrategie ist Konsistenz. Kund:innen sollen eine Marke unabhängig vom Kanal gleich wahrnehmen. In der Praxis ist das jedoch eine große Herausforderung. Produkte werden heute über zahlreiche Touchpoints ausgespielt: eigener Online-Shop, Marktplätze, Print-Kataloge, Apps, Social Media oder Vertriebssysteme.
Ohne zentrale Steuerung entstehen schnell Widersprüche:
- unterschiedliche Produktbeschreibungen
- abweichende technische Daten
- uneinheitliche Bildwelten
- veraltete Informationen auf einzelnen Kanälen
Diese Brüche wirken sich direkt auf die Markenwahrnehmung aus. Eine inkonsistente Product Experience schwächt die Markenidentität und kann Vertrauen kosten. PXM setzt genau hier an, indem es eine einheitliche Grundlage für Produktinformationen schafft und gleichzeitig kanal- und zielgruppenspezifische Anpassungen ermöglicht.

Product Experience als Markenbotschafter
Inhalte auf Produktseiten leisten heute, was früher Werbung übernahm. Texte, Bilder und Videos zeigen Werte wie Qualität, Neuerung oder Nachhaltigkeit. Sie erzählen die Geschichte der Marke – oft unbewusst, aber sehr wirksam.
Eine hochwertige Product Experience zeigt sich zum Beispiel durch:
- klare, verständliche Sprache
- konsistente visuelle Gestaltung
- relevante Details statt Informationsüberflutung
- nachvollziehbare Struktur
Diese Faktoren beeinflussen nicht nur Kaufentscheidungen, sondern auch die emotionale Bindung zur Marke. Kund:innen, die Produkte als verständlich, professionell und wertig erleben, schreiben diese Eigenschaften automatisch der Marke zu.
PXM stärkt Vertrauen und Kundenbindung
Vertrauen in eine Marke entsteht durch Verlässlichkeit. Finden Kund:innen auf allen Kanälen die gleichen Infos, stärkt das die Bindung. PXM hilft dabei: Inhalte werden zentral gepflegt und kontrolliert ausgespielt.
PXM macht auch persönliche Erlebnisse möglich, ohne die Marke zu verwässern. Jede Zielgruppe wird gezielt angesprochen – mit anderen Texten oder Bildern. Die Botschaft der Marke bleibt dabei stets gleich.
So trägt Product Experience nicht nur zur kurzfristigen Conversion bei, sondern auch zur langfristigen Markenloyalität.


Auch im B2B ist Product Experience Teil der Marke
Im B2B wird Product Experience oft unterschätzt. Dabei sind die Produkte hier komplex und teuer. Kund:innen wollen klare Infos, gute Argumente und eine saubere Darstellung. All das prägt das Bild der Marke.
Eine klare, stimmige Product Experience zeigt Kompetenz und Verlässlichkeit. Sie hilft dem Vertrieb, verkürzt Entschlüsse und stärkt die Position als Partner. Auch im B2B beginnt Markenführung im Produkt.
Die Rolle von PIM, DAM und Content im Markenkontext
Damit Product Experience als Teil der Markenstrategie funktioniert, braucht es die richtigen Grundlagen. Zentral sind dabei drei Bereiche:
- Produktinformationen (PIM): Strukturierte, valide Daten sorgen für Konsistenz und Skalierbarkeit.
- Digitale Assets (DAM): Bilder und Videos transportieren visuelle Markenwerte.
- Content & Kanallogiken: Inhalte werden markenkonform und kontextgerecht ausgespielt.
Erst das Zusammenspiel dieser Elemente ermöglicht eine Product Experience, die sowohl markentreu als auch flexibel ist.
Fazit: Marke wird im Produkt entschieden
Product Experience ist kein reines Tagesgeschäft. Sie ist ein zentraler Teil der Markenstrategie. Das Versprechen einer Marke muss im Produkt spürbar sein – durch Inhalte, Daten, Bilder und Konsistenz.
PXM hilft Firmen, dieses Erlebnis gezielt umzusetzen und über alle Kanäle zu skalieren. Wer Product Experience strategisch denkt, stärkt Conversion und Kundennähe. Und vor allem das, was auf Dauer zählt: eine starke, glaubhafte Marke.
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