5 Punkte, die Sie bei der Einführung eines MAM beachten sollten

Richtige Systemeinführung für Media Asset Management-Systeme (MAM-Systeme)

Von der Einführung großer Software­systeme versprechen sich Unternehmen effizientere Prozesse und wirtschaftliche Vorteile. Damit die Umsetzung reibungslos gelingt, braucht es eine genaue Planung. Alle Anforderungen an das System müssen dabei berücksichtigt werden. Fünf wichtige Faktoren für die Einführung eines MAM-Systems (Media Asset Management) haben wir hier zusammengestellt.

1. Saubere Strukturierung und Verschlagwortung Ihrer Daten
Ein Hauptargument für ein Media Asset Management System ist die effiziente Verwaltung von Mediendaten im Alltag. Dazu gehört die schnelle Auffindbarkeit einzelner Assets. Dafür braucht es eine neutrale Daten­struktur ohne Redundanzen. Ebenso wichtig ist eine durchgängige Verschlagwortung mit aussagekräftigen Metadaten. So lassen sich Assets jederzeit über Navigation oder Suche finden und dem richtigen Zweck zuführen.

2. Zugriffsrechte und Rollenverteilung klar festlegen
Sehr wichtig ist die klare und zielgerichtete Definition von Rollen und Rechten für Verwaltung und Zugriff auf die Assets. Erörtern Sie genau, wer auf die Assets zugreifen soll und darf, an welcher Stelle im Prozess die Befüllung/Anreicherung erfolgt und welche Nutzer später durch Zugriffsrechte in Verwaltungs- und Produktionsabläufe eingreifen können und müssen. Durch eine klare Rollen- und Rechteverteilung verhindern Sie, dass es im späteren Einsatz Ihres MAM-Systems zu einem Datenchaos kommt oder Assets ungewollt genutzt werden (z.B. lizenzpflichtige Bilder).

3. Verwendung der Assets im Mehrsprachenkontext
Ihre Assets werden auf internationalen Märkten eingesetzt? Sie bieten Ihre Produkte mehrsprachig an? Dann sollten Sie von vorneherein darauf achten, dass Ihr MAM-System Ihnen die Möglichkeit bietet, Bilder und Medien sprachabhängig einzusetzen. Dadurch stellen Sie sicher, dass Verbraucher Ihre Angebote im Katalog oder Webshop in der für sie richtigen Sprache angezeigt bekommen. Ein systemgestützte Varianten- und Versionsmanagement ist dabei unerlässlich.

4. Sicherheit durch Verwendungsnachweise
Je größer die Anzahl an Assets ist, die Sie verwenden, desto bedeutender wird es, dass Ihr MAM-System die Verwendung Ihrer Assets sicher und genau steuert. Ein MAM sollte Sie hier mit exzellenten Verwendungsnachweisen unterstützen, damit Sie sichergehen können, dass Assets nicht unkontrolliert mehrfach oder falsch eingesetzt werden. Hierzu gehört beispielsweise die Verwendung eines Assets in Dokumenten, Projekten, Prozessen oder Produkten.

5. Systemanbindung durch Schnittstellen
Wie erhält mein MAM eigentlich seine Assets? Durch welche Systeme werden Daten bzw. Assets angeliefert und auf welche Systeme werden sie ausgespielt? Analysieren Sie im Vorfeld, welche Schnittstellen Sie benötigen! Laufen bei Ihnen PIM, ERP oder PLM-Systeme? Haben Sie verschiedene E-Commerce-Systeme, die auf Ihre Assets zugreifen müssen? Stellen Sie im Vorfeld sicher, dass Ihre Systeme mit dem neuen MAM-System durch entsprechende Schnittstellen sauber kommunizieren können.

Natürlich gibt es viele weitere Punkte, die je nach Anwendungsfall eine über- oder untergeordnete Rolle bei der Einführung eines MAM-Systems spielen können. Wie funktioniert die Projektverwaltung, wie lässt sich das MAM-System in Workflows integrieren, werden Varianten oder Derivate benötigt? Können Assets automatisch mit Informationen aus der Warenwirtschaft verschlagwortet werden? Gerne unterstützen wir Sie dabei, die richtigen Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

Sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, auch zu allen Fragen zu unserem Online Media Net: anfrage@apollon.de

Pressekontakt

Yasemin Czechowski
Marketing Manager
Tel: +49 7231 941-133
E-Mail: yczechowski@apollon.de

apollon GmbH+Co. KG
Maximilianstr. 104
75172 Pforzheim
www.apollon.de