Content Journeys
Product Content Management
Gerade bei Marketingprozessen gibt es in den meisten Unternehmen Raum für Optimierungen und damit viel ungenutztes Effizienzpotenzial. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Workflows – die Content Journeys.
Wie sehr sich die Produkt- und Markenkommunikation in den vergangenen Jahren verändert hat, ist bekannt. Auf welche Weise Unternehmen aber mit der Diversifizierung der Kundenansprache und der Wieder- und Weiterverwertung ihres Product Content umgehen sollen, wissen sie oft selbst nicht so richtig im Detail. Das ist auch kein Wunder, denn die Erwartungen der Kunden, die Vorgaben vom Management und die Wünsche aus dem Vertrieb stellen Marketingverantwortliche vor enorme Herausforderungen. Das Resultat: Marketers sind konstant im Firefighter-Modus und haben gar nicht die Muße und die Zeit, um Strategien zu entwickeln, wie sie diesen Herausforderungen proaktiv entgegentreten und mit effektiven Maßnahmen reagieren können. So entstehen überall fragmentierte Content-Silos mit teilweise aufwendig und hochwertig erstellten Inhalten, die einfach wieder in der Versenkung verschwinden, anstatt clever genutzt zu werden.
Dazu kommt: Viele Aufgaben rund um Product Content laufen noch von Hand. Das kostet Zeit und Geld. Oft sitzen Mitarbeiter stundenlang an Bildern von Shootings. Sie verschlagworten, sortieren und erstellen Freisteller und Varianten für jeden Kanal.
Auch die Anpassung von Produktinfos ist aufwendig. Neue Kanäle, Plattformen und Partner stellen immer neue Anforderungen. Dazu kommen weitere Sprachen für neue Märkte. All das für tausende Produkte per Hand zu pflegen, kostet enorm viel Zeit.

Die Rolle im Marketing hat sich stark verändert. Marketing ist heute strategisch wichtig. KPIs wie Conversion und Retention Rate messen den Erfolg des ganzen Unternehmens. Passend dazu gibt es viele Technologien zur Unterstützung. Sie helfen bei der Erstellung von Product Content im PIM und DAM, bei der Verteilung über Channel Management und bei der Steuerung im Workflow Management. Doch bevor du eine Technologie wählst, musst du deine Abläufe kennen. Analysiere genau, wie Produkt-Management, Marketing und Vertrieb heute arbeiten. Wer ist beteiligt? Welche Schritte durchläuft ein Workflow?
Die nächste Entwicklungsstufe
Automatisierung ist der beste Weg, Abläufe zu verbessern. Sie macht Firmen effizienter, spart Kosten und senkt die Fehlerquote. Dazu gibt sie Mitarbeitern mehr Raum für kreative und strategische Arbeit. Das treibt am Ende auch das Wachstum an. Liegt die Prozesslandkarte vor, kannst du prüfen, welche Schritte sich automatisieren lassen. Oft wissen Firmen gar nicht, was heute schon möglich ist. Noch weniger nutzen bisher die Option, mehrere KI-Dienste zu längeren Ketten zu verbinden. Diese sogenannten Content Journeys sind die nächste Stufe von KI-Workflows. Sie erlauben es, ganze Aufgabenpakete an die Automatisierung abzugeben.
Je mehr Aufgaben automatisch laufen, desto besser nutzt du das Potenzial der Technik. Der Nutzen lässt sich leicht messen. So kannst du Investitionen transparent begründen. Neben Automatisierung gibt es weitere Wege, Workflows zu verbessern. Gerade im Marketing, wo viele Personen zusammenarbeiten, helfen zum Beispiel Annotation-Tools. Damit speicherst du Kommentare direkt an einem Bild, PDF oder in einer InDesign-Datei. Jeder Feedback-Schritt hat einen Status. So bleiben Abläufe transparent und Versionschaos bleibt aus.

„KI-Services helfen Unternehmen dabei,
ganze Prozessketten rund um die Erstellung von
Product Content zu automatisieren. Diese
Content Journeys erhöhen die Qualität und die
Effizienz von Marketingaktivitäten signifikant.“
Tobias Marks, CCO apollon
Einsatzgebiete für KI im Marketing
Neben dem AI-Tagging – der automatischen Verschlagwortung von Bildern – gibt es viele weitere KI-Dienste. Bilder lassen sich automatisch freistellen, retuschieren, spiegeln, drehen oder zuschneiden. Automatische Übersetzungen bringen Produktinfos in jede Sprache. Das spart hohe Kosten für externe Übersetzer. Auch ganze Produkttexte lassen sich automatisch erstellen. Aus einzelnen Produkt-Attributen entstehen per Knopfdruck fertige, SEO-optimierte Texte. Diese erhöhen die Reichweite des Webshops ganz ohne manuelle Arbeit. Noch einen Schritt weiter geht die automatische Layout-Erstellung. Dabei entstehen Werbemittel wie Mailings, Kataloge oder Broschüren komplett automatisch.

Dabei kann die KI sogar das individuell passende Layout für jeden Kunden selbst auswählen und für eine zielgerichtete Ansprache nutzen. Und das in einer Geschwindigkeit, die das Marketingteam selbst gar nicht leisten kann.
Selbstverständlich ist nicht jeder KI-Service für jedes Unternehmen gleich gut geeignet. Um zu verstehen, welche Maßnahmen jeweils zu tatsächlichen Effizienzsteigerungen führen können, ist es unbedingt notwendig, sich intensiv mit den Organisationsabläufen vertraut zu machen und die individuellen Content Journeys zu skizzieren. Kommt dabei beispielsweise heraus, dass unternehmensweit mehrere Teams etliche Stunden im Monat damit beschäftigt sind, Bilder nach bestimmten Regeln zuzuschneiden, kann ein entsprechender KI-Service kumuliert einen großen Effekt auf die internen Kosten haben. Wie so oft gilt also: Technologie bringt nur dann einen Nutzen, wenn klar ist, wie sie eingesetzt werden kann und soll und welche spezifischen Ziele das Unternehmen damit erreichen will.
Möchtest Du Mehr zu KI-Services erfahren?
Dann mach eine Online Demo aus.
UND ERLEBE UNSERE KI-SERVICES LIVE!