Mit PIM, DAM & CM Produkterlebnisse effizient managen

THOUGHT LEADERSHIP: Product Experience Management

Marketing- und E-Commerce-Verantwortliche wollen den Umsatz steigern, Kunden begeistern und eine starke Marke aufbauen. Doch die digitale Handelslandschaft macht das nicht leicht. Globaler Wettbewerb wächst, die Erwartungen an Product Content steigen und der Kostendruck nimmt zu. Effektive Produktkommunikation ist der Schlüssel zu guten Produkterlebnissen im digitalen Handel. In unserem aktuellen Thought Leadership Paper fassen wir die Grundlagen von PIM, DAM und Channel Management (CM) zusammen. Zudem zeigen wir, wie Künstliche Intelligenz (KI) die Effizienz dieser Systeme steigern kann.

Dominosteine als Symbolbild für den Blogartikel Mit PIM, DAM & CM Produkterlebnisse effizient managen

Die Auswirkungen des Digital Commerce auf die Wertschöpfungskette

Offline war gestern, Online ist die Gegenwart. Die Welt wird immer digitaler. Neue Kanäle entstehen laufend und Product Content bestimmt zunehmend die Wirtschaft.

Digital Commerce ergänzt die klassischen Offline-Strukturen der Wertschöpfungskette. Besonders in wettbewerbsstarken Branchen brauchen Unternehmen eine effiziente digitale Informationslieferkette. Im digitalen Zeitalter zählt dabei jedes einzelne Kettenglied.

Die Digitalisierung macht Prozesse komplexer und technischer. Unternehmen brauchen daher Systeme, die große Mengen an Daten zuverlässig verwalten können. Trotzdem nutzen viele noch Excel-Tabellen. Das führt oft zu doppelter Datenhaltung, veralteten Versionen und Problemen bei der Datenqualität. Deutlich besser geeignet sind PIM- und DAM-Systeme. Sie verwalten Daten zentral und medienneutral und leiten sie gezielt in jeden Kanal aus.

Digital Commerce hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert: Die Anzahl der Kanäle wächst stetig, und mit jedem Kanal wachsen auch

die Anforderungen an neuen und vor allem mehr Content. Product Content muss qualitativ überzeugen. Nur so entstehen Produkterlebnisse, die Kunden zum Kauf bewegen. Dazu gehören umfassende Produktinfos, Marketingtexte, Slogans und Bilder. Auch Videos, Design-Elemente und Grafiken steigern die Aufmerksamkeit in digitalen Kanälen.

Jeder Kunde hat aktuell mehr Möglichkeiten denn je, mit Unternehmen in Kontakt zu treten – und auch umgekehrt. Der Übergang zwischen Offline und Online wird immer fließender, die Anzahl der möglichen Interaktionspunkte immer größer. Umso wichtiger sind eine konsistente und kanalübergreifende Produktkommunikation und Kundenansprache. Nur mit einer solchen ganzheitlichen Sichtweise kann es dem Unternehmen gelingen, sich erfolgreich auf dem Markt zu platzieren.

Für diese Aufgabe braucht es das richtige technologische Fundament: Product Experience Management (PXM). PXM umfasst drei Kerndisziplinen: Product Information Management (PIM), Digital Asset Management (DAM) und Channel Management (CM). Damit deckt es die Pflege von Product Content ebenso ab wie die Steuerung der verschiedenen Kanäle.

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Product Information Management

Von A wie automatisiertes Daten-Onboarding bis Z wie zentralisierte Datenverwaltung: PIM-Systeme sind essenziell für Sales-Unternehmen und ein reibungsloses wie zuverlässiges Informationsmanagement.

Produktdaten sind für viele Unternehmen essenziell. Doch die Verwaltung großer Datenmengen ist oft eine Herausforderung. PIM-Systeme lösen dieses Problem. Sie verwalten Daten zentral und medienneutral und halten dabei zuverlässig alle Qualitätsregeln ein. So schaffen sie eine Single Source of Truth für sämtliche Produktkommunikation.

PIM-Systeme bieten dem E-Commerce entscheidende Vorteile. Vor allem die zentrale Steuerung aller Arbeitsabläufe rund um Produktdaten spart Ressourcen. Daten aus verschiedenen Quellen wie ERP-Systemen, Lieferantenportalen oder Excel-Tabellen werden zusammengeführt. Nach der Anreicherung und Qualitätssicherung verteilt das PIM die Daten automatisch an alle Kanäle. Die zentrale Datenhaltung sorgt dabei für Konsistenz, Aktualität und hohe Datenqualität.

Ein weiterer Vorteil von PIM-Systemen: Sie lassen sich durch KI-Services erweitern. Das steigert die Effizienz bei der Verwaltung und Anreicherung von Produktdaten zusätzlich. Dazu gehören unter anderem:

  • Textgenerierung: KI-Services sind dazu in der Lage, auf Basis bestimmter vordefinierter Kriterien Produktbeschreibungen oder Produktinformationen zu erstellen.
  • Textübersetzung: Auch Übersetzungen gehören in das Aufgabengebiet einer KI – gute Produktbeschreibungen in der passenden Zielsprache sind ein wesentlicher Bestandteil effektiven Marketings auf internationaler Ebene.

PIM-Systeme bieten entscheidende Vorteile, besonders bei mehreren Sales Channels. Ein gut strukturiertes PIM stellt sicher, dass alle Produktdaten auf jedem Kanal aktuell und konsistent bleiben. Die zentrale Datenhaltung hilft dabei nicht nur E-Commerce und Marketing. Auch Vertrieb, Kundenservice und Produktmanagement profitieren davon.

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Digital Asset Management

Eine audio-visuelle Kommunikation ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor, ohne den die eigene öffentliche Präsentation nicht möglich ist. Ein DAM-System ist dabei die perfekte Stütze.

Neben der Verwaltung von reinen Produktinformationen gehört auch die Organisation von visuellen Elementen zu einem optimierten Product Content Management. Bilddateien wie Fotos, Grafiken, Schaubilder, Videos, Animationen, aber auch Audio-Dateien werden durch ein Digital Asset Management verwaltet.

Für die Kommunikation sind audiovisuelle Elemente wichtig. Sie hinterlassen oft einen bleibenden Eindruck bei Kunden. Eine Unternehmenswebsite muss Emotionen und positive Assoziationen wecken. Ein DAM-System macht alle digitalen Assets unternehmensweit verfügbar. Jeder Mitarbeiter hat Zugriff auf die aktuellste Version. Änderungen werden sofort für alle sichtbar. Digital Asset Management bietet viele Vorteile, wie etwa:

  • Vermeidung von redundanter Datenhaltung
  • Verbesserte Workflow-Effizienz durch Vermeidung manueller Prozesse
  • Nachvollziehbarkeit von Aktivitäten, die eine Änderung der Assets beinhalten
  • Erstellung von Richtlinien und Vorlagen für eine inhaltskonforme Arbeitsweise

Ähnlich wie bei einem PIM-System kann auch bei DAM-Systemen KI eine wertvolle Unterstützung sein, die Produktivität und Effizienz erheblich

steigert. Künstliche Intelligenz kann dabei, unter anderem, folgende Aufgaben übernehmen:

  • Repetitive Bildbearbeitung, wie etwa das Freistellen von Bildteilen, die Verschlagwortung oder auch die Bildbearbeitung als solches, wie zum Beispiel Maskierungen, Schatten- oder Hautbearbeitung.
  • Management von Personenbildern, das dank Gesichtserkennung problemlos von einer KI übernommen werden kann. Auch das Sortieren und nach vorgegebenen Parametern Auswählen von Personenbildern ist durch ein solches System möglich.
  • Unterstützung von Layout-Prozessen bis hin zu ihrer kompletten Automatisierung

Die Technologien entwickeln sich stetig weiter und werden immer leistungsfähiger. KI-Tools übernehmen zunehmend mehr Aufgaben und liefern dabei immer zuverlässigere Ergebnisse. Eine manuelle Nachkontrolle und Freigabe bleibt dennoch wichtig, um die Qualität zu sichern.

PIM- und DAM-Systeme müssen Hand in Hand gehen, um die komplexe Unternehmenswirklichkeit abzubilden. Am besten gelingt das, wenn beide in einem einzigen System gebündelt sind. So entsteht ein nahtloses Product Content Management.

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Channel Management

Die Anzahl der Unternehmenskanäle wächst und mit ihr auch die Verantwortung, diese im Rahmen des Channel Managements profitabel zu strukturieren.

Für jedes Unternehmen mit Produkten oder Dienstleistungen ist ein gutes Kanal-Management wichtig. Kunden nutzen verschiedene Kanäle, um sich zu informieren. Die Customer Journey umfasst oft viele Berührungspunkte. Deshalb ist es entscheidend, Product Content kanalgerecht aufzubereiten und effektiv auszusteuern. Die Kommunikation unterscheidet sich je nach Kanal, aber die grundlegenden Inhalte bleiben oft gleich.

Zu einem optimierten Channel Management gehören unterschiedliche Elemente. Wichtig sind vor allem die Steuerung und Koordination der verschiedenen Kanäle und die dort genutzten Inhalte. Informationen wie

Preise, Warenbestände und Produktspezifikationen müssen individuell gesteuert werden. Ein erfolgreiches Channel Management führt zu diversen Vorteilen für das Unternehmen. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Vergrößerung der eigenen Reichweite durch die Nutzung mehrerer Vertriebskanäle
  • Eine verbesserte Kundenerfahrung, da das eigene Unternehmen auf vielen unterschiedlichen Kanälen mit ebenso unterschiedlichen Touchpoints durch einen reibungslosen Ablauf für zufriedene Kunden sorgt
  • Kosteneffizienz durch effektive Prozesse und Vermeidung von repetitiven Arbeiten
  • Eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit dank zielgerichteter Produktkommunikation

Management Summary

Der Markt ist überladen mit Begriffen. Das führt bei vielen Unternehmen eher zu Verwirrung als zu Orientierung. Der Software-Markt wird immer komplexer, weil sich die digitale Geschäftswelt rasant verändert. Ständig entstehen neue Kanäle und Plattformen. Der Wettbewerb wird globaler. Und Konsumenten erwarten immer bessere Produktinhalte und mehr Transparenz.

All das unter Kontrolle zu behalten, ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Daher rückt die digitale Informationslieferkette in den Fokus. Sie bildet die Grundlage für flexible und effektive Kommunikation. Viele Unternehmen haben in der Pandemie eine wichtige Lektion gelernt: Ohne hochwertige Produktdaten bringen auch Investitionen in E-Commerce nicht den gewünschten Umsatz.

PIM und DAM bilden die Basis für Verbesserungen in Marketing, Vertrieb, Kundenservice und Produktmanagement. Die Verwaltung von Produktdaten und Medien ist aber nur der erste Schritt. Einzelne Systeme isoliert zu betrachten, reicht heute nicht mehr aus. Entscheider sollten auch das Channel Management einbeziehen. So entsteht ein ganzheitliches Product Experience Management.

Picture credits: Getty Images on Unsplash (Header); Aakash Dhage on Unsplash (Absatz "Die Auswirkungen des Digital Commerce auf die Wertschöpfungskette"); Hector J. Rivas on Unsplash (Absatz "Product Information Management"); Danny Howe on Unsplash (Absatz "Digital Asset Management"); Shawn Kenes on Unsplash (Absatz "Channel Management")

OMN: Das PIM und DAM mit KI

Unser OMN gehört zu den führenden Lösungen für automatisierte Produktdaten-Kommunikation und Omnichannel-Distribution. Es überzeugt durch Usability, Skalierbarkeit und Flexibilität. Alle Produktinfos und Assets werden ganzheitlich und zentral in OMN verwaltet. Datensilos gehören damit der Vergangenheit an. KI-Services veredeln Content automatisch. Die nahtlose Integration in bestehende Systeme ermöglicht den Digitalisierungserfolg.

Schau Dir gerne unser OMN selbst an und lass Dir unser PIM und DAM samt KI-Funktionen in einer Online-Präsentation vorstellen – kostenfrei und ganz unverbindlich: Demo anfordern

Screenshot von OMN DAM (Digital Asset Management) von apollon
OMN DAM mit dem KI-Service „AI Tagging“

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