apollon ist ein „Great Place to Work“

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apollon hat erstmalig am Zertifizierungsprogramm des internationalen Forschungs- und Beratungsinstitut – Great Place to Work® – teilgenommen. Die Softwareschmiede, welche sich dem Urteil seiner Mitarbeiter gestellt hat, wurde per August 2019 als „Great Place to Work®“ zertifiziert.

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Künstliche Intelligenz - ein Interview mit Tobias Marks von apollon

Intelligente Text-Roboter der apollon-Software OMN erstellen automatisch Produktbeschreibungen, unter anderem für Webshops, und übersetzen die Texte in zahlreiche Sprachen.

"Es werden künftig Dinge möglich sein, die wir aktuell noch nicht einmal ahnen"
Tobias Marks, Verkaufsdirektor der Meyle+Müller­Tochter apollon, sieht eine rasche Entwicklung der künstlich-intelligenten Systeme 

Von Gerd Lache 
Bis zum Jahr 2020 wird über E­Commerce ein Umsatzvolumen von rund 3,5 Billionen Euro erwartet. „Spricht" ein Webshop jedoch nicht die Landessprache seiner Kunden, dann verzichtet der Shop-Betreiber auf hohe Verkaufszahlen. Denn laut einer Untersuchung (Common Sense Advisory Study) kaufen rund 60 Pro­zent der digitalen Nutzer dann nicht online ein, wenn die Website in einer fremden Sprache abgefasst ist. Für die Software „Online Media Net" (OMN) des Pforzheimer Unterneh­mens apollon kein Problem: Die OMN-Algorithmen können Texte nicht nur in alle gängigen Spra­chen übersetzen. Zuvor ist das künstlich-intelligente System auch in der Lage, perfekte Produkttexte zu erstellen. ,,Künstliche Intelligenz revolutioniert die Content-Erstel­lung" , sagt apollon-Geschäftsführer Norbert Weckerle. Die Kl-basierte Technologie sei „eine enorme Entla­stung für Unternehmen". Insbeson­dere für Online-Shops, die tausen­de Produktbeschreibungen formu­lieren und regelmäßig aktualisieren müssen, seien die Textroboter laut Weckerle „der Schlüssel zur Digita­lisierung der Content-Produktion". Mehr noch: OMN ist auch bei der Bildbearbeitung und der Verschlag­wortung behilflich. Davon konnten sich beim Innovation Day rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen. Die apollon-Veranstal­tung im ZKM (Zentrum für Kunst und Medien), Karlsruhe, bot neben praktischen Präsentationen vor allem Fachvorträge hochkarätiger Referenten. Über dieses Stelldich­ein der Omnichannel-Branche und das Kernprodukt OMN informierte apollon-Verkaufsdirektor Tobias Marks im Interview mit Wirtschafts­KRAFT. 

WirtschaftsKRAFT: Herr Marks, apollon hat 2019 zum siebten Mal den Innovation Day veranstaltet. Was ist darunter zu verstehen?
Tobias Marks: Einmal im Jahr ver­anstalten wir für unsere Kunden und Interessenten den OMN Inno­vation Day. Hierbei handelt es sich um ein exklusives Event für Omni­channel-Commerce, um Händlern und Herstellern Innovationen in der Produktdatenkommunikation und -distribution vorzustellen. Bei den vorgestellten Innovationen ste­hen sowohl unsere Produkterneue­rungen als auch neue Technologien im Bereich des Omnichannel-Mar­ketings auf der Agenda. Ziel der Veranstaltung ist neben der Stei­gerung unserer Markenbekanntheit die Wissensvermittlung und der Aufbau eines Netzwerkes mit un­seren Kunden und Interessenten. 

WirtschaftsKRAFT: Sie haben sich dieses Mal mit dem Thema Künst­liche Intelligenz, im Englischen AI für Artif1cial Intelligence, befasst. Welche Bedeutung hat KI für Ihr Unternehmen? 
Tobias Marks:
Künstliche Intelli­genz ist und bleibt weiterhin das Trendthema im Digitalen Marke­ting. Selbst die kürzlich durch die DMEXCO (Anmerkung der Redak­tion: Die größte Kongressmesse für die Digitale Industrie in Europa) durchgeführte Trendumfrage im Mai mit 854 nationalen und 270 in­ternationalen Teilnehmern aus der DMEXCO Community belegt die Wichtigkeit von KI. Für uns selbst als Unternehmen spielt diese neue Technologie eine große Rolle, denn mit ihrer Hilfe können wir Prozesse und Aufgaben unserer Kunden noch weiter automatisieren. Dies wirkt sich dann wiederum bei un­seren Kunden im Alltag aus und bietet ihnen weitere Entlastungen. Ein gutes Beispiel ist das Bildma­nagement: Wenn man heutzutage allein das Bildaufkommen im Mar­keting betrachtet, dann sind das enorme Mengen, die tagtäglich produziert werden. Damit die er­zeugten Bilder gefunden und tat­sächlich genutzt werden können, müssen diese in unserem Media Asset Management-Modul, kurz MAM verschlagwortet werden. Sie können sich sicherlich vorstellen, was hier für ein manueller Auf­wand entstehen kann. Daher haben wir Online Media Net um Kl-ba­sierte Services ergänzt. Für unsere Kunden ist es nun möglich, die Bil­der einfach ins System hochzula­den und die Verschlagwortung der Künstlichen Intelligenz zu überlas­sen. Das ist ein enormer Zeitvorteil und zugleich hilft es in der Opti­mierung der passenden Schlag­worte, denn KI erkennt die tref­fendsten Begriffe, die ein Mensch vielleicht übersehen würde. 


WirtschaftsKRAFT: Für all jene kurz erklärt, die das Produkt noch nicht kennen: Was ist Online Media Net? 
Tobias Marks: OMN ist eine Mar­keting-Software. Wir helfen Un­ternehmen, ihre Produkte auf allen Kanälen erfolgreich zu platzieren vom Onlineshop und klassischen Katalog über digitale Marktplätze bis hin zu Social Media. Betreibt ein Hersteller beispielsweise einen Onlineshop, so müssen die Produkte mit allen erforderlichen Stamm­daten - Preis, Maße, etc. - sowie mit passenden Bildmaterialien und Beschreibungstexten versehen sein, damit der Kunde alle erforderlichen Informationen für seine Kaufent­scheidung vorliegen hat. In Online Media Net pflegen unsere Kunden die erforderlichen Daten und be­stimmen, in welchen Marketing­kanälen welche Produktinformati­onen bereitgestellt werden sollen. Die automatisierte Befüllung dieser Kanäle mit den aktuellen Daten übernimmt dann unsere OMN-Lö­sung. Sie ist zentrale Anlaufstelle und hilft bei der automatisier­ten und digitalisierten Pflege und Kommunikation der Produktinfor­mationen. Prinzipiell ist unsere Software für alle Unternehmen re­levant, das heißt vom Mittelstand bis zum Konzern, unabhängig von der Branche. Einzige Vorausset­zung: Es müssen Produkte bzw. Ar­tikel vorliegen, die verkauft werden sollen. 

WirtschaftsKRAFT: Können Sie einige Referenzen nennen?
Tobias Marks: Zu unseren Refe­renzkunden zählen Camlog, Fahr­rad XXL, Förch, hager, heine, IKEA, Müller Drogeriemarkt, Office Depot, Popken Fashion Group, Por­sche, Rolf Benz, 3Pagen und viele mehr. 
Bei der Camlog Vertriebs GmbH (An­merkung der Redaktion: internati­onal agierender Hersteller dentaler Implantate mit Sitz in Wimsheim/ Enzkreis) ist Online Media Net die zentrale E-Commerce-Lösung. Hierfür importiert OMN Produkt­stammdaten aus SAP und stellt diese, nach der Anreicherung mit Daten und Bildern, dem Online­Shop, der CAMLOG App und dem Produkt-Konfigurator automati­siert bereit. Das Qualitäts-Manage­ment erfolgt ebenfalls in OMN samt Protokollierung der Produktfreiga­ben. Daneben ermöglicht OMN den weltweit ansässigen CAMLOG-Dis­tributoren Zugang zu den freigege­benen Medien im MAM-Portal. Die App kommt ebenso von apollon. Die Heinrich Heine GmbH (Anmer­kung der Redaktion: Modemarke mit Sitz in Karlsruhe, ein Tochter­unternehmen der Otto Group) deckt ihren gesamten Produktionspro­zess - vom anfänglichen Fotogra­fie-Briefing über das Warenmu­stermanagement bis hin zur auto­matischen Printausleitung des Layouts - mit Online Media Net ab.

WirtschaftsKRAFT: Beim Innova­tion Day haben Sie die fünfte OMN­Version vorgestellt. Was sind die Neuerungen? 
Tobias Marks: Neben den Kl-ba­sierten Ergänzungen dürfen sich Marketer über eine neue Benutzer­oberfläche erfreuen. Sie hat eine grundlegende Optimierung erfah­ren. Somit ist OMNS nicht nur in­tuitiver in der Benutzerführung, sondern verfügt über ein deutliches Plus an Sicherheit. Aber auch mehr Geschwindigkeit kann die jüngste Version vorweisen. Neue Workflow­technologien für noch mehr Fle­xibilität und Features wie die in­tegrierte Rechtschreibprüfung, In­line-Editing von Tabellen oder ein integriertes Dashboard komplettie­ren das Release. 

WirtschaftsKRAFT: In welchem Tur­nus und zu welchen Konditionen wird das OMN-Tool erweitert?
Tobias Marks:
Die Kunden er­werben Online Media Net als ein­maligen Lizenzkauf mit anschlie­ßender jährlicher Wartung oder als Mietmodell (SaaS). In beiden Fällen sind die Updatelizenzen im Preis enthalten. Die Kunden erhal­ten zwei größere Updates im Jahr und kleinere Zwischenversionen bei Bedarf. 

WirtschaftsKRAFT: Was ist von apollon in den nächsten Jahren im Hinblick auf KI noch zu erwarten?
Tobias Marks:
Neben der Verschlag­wortung von Bildern ist auch die KI-gestützte Erstellung und Be­arbeitung von Content ein großes Thema für die nächsten Jahre. So sind wir heute schon in der Lage, perfekte Produkttexte durch die Künstliche Intelligenz erstellen und anschließend in alle wichtigen Sprachen übersetzen zu lassen. Das sorgt dafür, dass in Zukunft jeder Besucher eines Webshops theore­tisch einen personalisierten Be­schreibungstext zu Produkten se­hen kann. Ein weiterer Bereich ist die auto­matische Bildbearbeitung auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Aktu­ell befassen wir uns zum Beispiel intensiv damit, wie die häufig be­nötigten Freisteller, also Bilder ohne Hintergrund, vollautomatisch erstellt werden können. Auch klei­nere Korrekturen an Bildern kann heute bereits eine KI vornehmen mit deutlichen Kosteneinsparungen gegenüber klassischen Prozessen. Insgesamt kann man sagen, dass die Künstliche Intelligenz noch in den Kinderschuhen steckt. Die Ent­wicklungen der letzten Jahre zei­gen uns, dass Leistungsfähigkeit und Intelligenz der Systeme immer weiter zunehmen und künftig Din­ge möglich sein werden, die wir ak­tuell noch nicht einmal ahnen. 

Tobias Marks 
Er studierte Betriebswirtschaft in Stuttgart, Berlin und Bra­silia und absolvierte in dieser Zeit Praktika in verschiedenen Unternehmen im Bereich IT. Nach seinem Abschluss im Jahr 2012 war Tobias Marks in verschiedenen Positionen bei Meyle+Müller und apollon (bei­de Pforzheim) tätig. Im Laufe der Jahre verantwortete er die Produktion von Onlinekatalogen und übernahm 2015 zusätzlich die Betreuung der Bestands­kunden im Rahmen des Key Account Managements. Heute ist Tobias Marks als Director Sales für den apollon-Vertrieb verantwortlich. pm